Mehrwerte für Forschung und Lehre

Leuchtturm im Hochschulsystem

Durch eine Zusammenführung des Campus Landau mit der TU Kaiserslautern entsteht eine Universität, die durch ihre Größe (23.000 Studierende), durch attraktive und sich ergänzende Studienangebote und ausgewiesene Forschungsstärken attraktiv ist für hervorragende Forschende und Studierende aus dem In- und Ausland. Eine große Technische Universität stärkt den Studien- und Forschungsstandort im Süden von Rheinland-Pfalz. Als dann zweitgrößte Universität im Land bilden Kaiserslautern und Landau eine Universität die in ihrer Größe und Struktur vergleichbar ist mit den großen technischen Universitäten in Deutschland. Sie wird damit konkurrenzfähiger.

Demographischem Wandel begegnen

Die Westpfalz, als Kerneinzugsgebiet für die Studierenden der TU Kaiserslautern hat eine negative demographische Prognose im Gegensatz zur Vorder- und Südpfalz. Das Zusammengehen stärkt eine gesunde Entwicklung beider Standorte. Durch eine sichtbare und erfolgreiche große Universität und gemeinsame Maßnahmen zur Gewinnung von Studierenden, können leichter mehr Studierende für beide Universitätsstandorte und damit die Region gewonnen werden.

Forschung fördern

Durch das Zusammenbringen von starken Forschungsbereichen können neue, leistungsfähige Forschungscluster entstehen (z.B. Natur- und Ingenieurwissenschaften der TU Kaiserslautern und Umweltwissenschaften Landau sowie in den Bereichen Bildungswissenschaften und Digitalisierung), die auch im bundesweiten und internationalen Forschungswettbewerb gute Chancen haben und Mittel einwerben können. Der Campus Landau findet Anschluss an wissenschaftliche Exzellenz.

Stärkung der Wissenschaftsregion Pfalz

Ein Zusammenschluss eröffnet Potenziale zur Weiterentwicklung der Wissenschaftsregion Pfalz. Neue Vernetzungen und Kooperation mit gesellschaftlichen Akteuren und Unternehmen in der gesamten Region werden entstehen und regionale Bedarfe stärker berücksichtigt.

Studienangebot ausbauen

Kooperationen beider Standorte ermöglichen eine Erweiterung des bisherigen Studienangebots, das z.B. aus den Bereichen Umwelt und Technik und an aktuellen Fragen von Gesellschaft und Wissenschaft heraus entwickelt werden kann. Zudem bieten sich neue Möglichkeiten für Weiterbildungsstudiengänge auf der Basis des vorhandenen Studienangebots beider Universitätsstandorte (in Landau insbesondere der Umweltwissenschaften und der Psychologie).

Lehrerbildung stärken

Die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern an beiden Standorten zeichnet sich durch hohe Qualität aus und kann gleichzeitig voneinander profitieren. Landau verfügt über eine leistungsstarke Bildungsforschung und Fachdidaktik, Kaiserslautern hat ein hohes fachwissenschaftliches Fundament und hohe digitale Kompetenzen. Das gegenseitige Nutzbarmachen kann die Ausbildungsqualität weiter verbessern und Wahlmöglichkeiten für die Studierenden erhöhen.

Minister Prof. Dr. Konrad Wolf

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file:132414 - - "Ansprache des Ministers"
Zugang für Angehörige der Technischen Universität Kaiserslautern und der Universität Koblenz-Landau

Weiterführende Informationen zum Prozess der Hochschulstrukturreform erhalten die Angehörigen der Technischen Universität Kaiserslautern und der Universität Koblenz-Landau auf der folgenden Informationsseite Hochschulstrukturreformprozess