Schülerinnen und Schüler aus Rheinland-Pfalz und Luxemburg können künftig leichter von einem Schulsystem ins andere wechseln und bekommen die bereits erworbenen Leistungen nach eindeutigen Vorgaben anerkannt. Dies ist der Inhalt der von Bildungsministerin Doris Ahnen und ihrer luxemburgischen Kollegin Mady Delvaux-Stehres unterzeichneten „Gemeinsamen Erklärung zur gegenseitigen Anerkennung von schulischen Bildungsabschlüssen und Berechtigungen zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und dem Land Rheinland-Pfalz“, die mit der heutigen Veröffentlichung in Kraft tritt. „Mit der Gemeinsamen Erklärung haben wir unsere ohnehin schon gute Zusammenarbeit auf dem Bildungssektor weiter intensiviert und tragen dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger – gerade in den Grenzregionen – nach mehr Durchlässigkeit Rechnung“, betonten die beiden Bildungsministerinnen.

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Mit Mitteln des Konjunkturprogramms II werden Programmkinos in kommunaler und Vereinsträgerschaft bei der Umstellung auf digitale Technik unterstützt. Voraussetzung für die Förderung ist eine Auszeichnung mit dem Kinoprogrammpreis des Landes. Davon profitieren das Ciné Mayence in Mainz, das Kreml Kulturhaus in Hahnstätten und das Pro-Winzkino in Simmern. Insgesamt stehen den drei Kinos 184.000 Euro für die Umrüstungsmaßnahmen zur Verfügung, wie Kulturministerin Doris Ahnen mitteilte.

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„Weiterbildung ist Zukunft, weil sie Menschen befähigt, nicht nur ihr vorhandenes Wissen zu aktualisieren sondern auch neue Kompetenzen zu erwerben. Damit ist sie eine wesentliche Voraussetzung zur Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen und insgesamt gesehen zur Zukunftssicherung unserer Gesellschaft.“ Das unterstrich der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Michael Ebling, der bei der Verleihung des Weiterbildungspreises 2010 im Rahmen einer Festveranstaltung im Südwestrundfunk in Mainz Ministerin Doris Ahnen vertrat. Mit dem Weiterbildungspreis 2010 unter dem Motto „Weiterbildung ist Zukunft“ zeichneten die Landesregierung und der Landesbeirat für Weiterbildung Rheinland-Pfalz e.V. fünf herausragende Projekte verschiedenster Träger mit Sitz in Landau, Mainz, Pirmasens, Trier und Westerburg aus.

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Bild: Jugendkunstschule "artefactura" in Zweibrücken

Kulturstaatssekretär Walter Schumacher hat heute den 3. Jugendkunstschultag in Bad Dürkheim eröffnet, der sich in diesem Jahr mit der Wirkung von kultureller Bildung befasst. Dabei betonte Schumacher das Bestreben der Landesregierung, den Jugendkunstschulen im Land möglichst gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit zu schaffen. „Die Landesregierung hat die flächendeckende Einführung von Jugendkunstschulen zu einem ihrer wichtigsten Projekte in dieser Legislaturperiode gemacht, das Kultur und Bildung miteinander verknüpft“, so Schumacher, der damit an die Regierungserklärung von Ministerpräsident Kurt Beck im Mai 2006 erinnerte. Kunst präge und verändere Menschen und Menschen prägten und veränderten ihre Welt. Deshalb seien Investitionen in Kunst und Kultur Investitionen in die Zukunft eines jeden Einzelnen und in die Zukunft des Gemeinwesens, so Schumacher weiter.

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Logo Keiner ohne Abschluss

Das mit der Einführung der Realschule plus verbundene Pilotprojekt "Keine(r) ohne Abschluss" hat im Startjahr die damit verbundenen Erwartungen voll erfüllt und die Ausgangsposition der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler für ihren weiteren beruflichen Lebensweg deutlich verbessert. Dieses Fazit zog Bildungsministerin Doris Ahnen heute auf der Fachtagung „Ein Jahr ,Keine(r) ohne Abschluss’ – Rückblick, Chance und Wissenschaft“ in Mainz. Mehr als 120 Lehrerinnen und Lehrer, Wirtschaftsvertreter sowie Fachleute aus der Schulaufsicht, der Bundesagentur für Arbeit und den Kammern von Handwerk, Industrie und Handel informierten sich im Bürgerhaus Mainz-Lerchenberg über das Projekt selbst und seine Beurteilung aus wissenschaftlicher Sicht durch den Trierer Professor Dr. Roland Eckert und das Wissenschaftlerteam, das die Evaluationsstudie zu dem Projekt durchführt.

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Die Verankerung eigenständiger Kinderrechte im Grundgesetz hat die rheinland-pfälzische Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen anlässlich des Weltkindertags 2010 am 20. September gefordert. „Die aktuellen Debatten über die eigenständige Unterstützung von Kindern aus Elternhäusern, die Arbeitslosengeld II beziehen, haben zuletzt gezeigt, dass die Verankerung der Rechte von Kindern beispielsweise auf die freie Entwicklung und Entfaltung ihrer Persönlichkeit oder auf die Achtung der Kinderwürde im Grundgesetz überfällig ist“, sagte Doris Ahnen und verwies darauf, dass in Rheinland-Pfalz Kinderrechte bereits seit dem Jahr 2000 in der Landesverfassung verankert seien. Die Landesregierung habe bereits mehrfach Vorstöße zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz unternommen, allerdings damit bei der Bundesregierung und den unionsgeführten Ländern keine Zustimmung gefunden.

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Logo Demokratie lernen und leben Rheinland-Pfalz

Mindestens 150 Schülergruppen sollen in diesem und im kommenden Schuljahr die Chance erhalten, die Anfänge und die Entwicklung der Demokratiebewegung in Deutschland im vorletzten Jahrhundert direkt in dem als „Wiege der Demokratie“ bekannten Hambacher Schloss zu besonders günstigen Konditionen zu erkunden.

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Logo Universitätsmedizin

Die Mitglieder des Fachbereichsrates der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben auf Vorschlag des Aufsichtsrates der Universitätsmedizin Mainz den Direktor des Institutes für Rechtsmedizin, Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, erneut zum Wissenschaftlichen Vorstand gewählt. Die nunmehr fünfte Amtszeit Urbans seit 2001 als Wissenschaftlicher Vorstand läuft bis zum 31.3.2012.

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„Mit der Aufstockung des bestehenden Sondervermögens ‚Wissen schafft Zukunft’ um 120 Millionen Euro erhalten die Hochschulen größtmögliche Planungssicherheit und gute Voraussetzungen, auch die zweite Phase des Hochschulpaktes erfolgreich zu bestehen“, sagte Wissenschaftsministerin Ahnen heute in der zweiten Beratung im Landtag zum Gesetzentwurf der SPD-Fraktion.

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