Prof. Krausch, Foto: Thomas Hartmann/ JGU

Der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch, ist ab Oktober neuer Vorsitzender der Landeshochschulpräsidentenkonferenz (LHPK). Er löst Prof. Dr. Gerhard Muth, Präsident der Fachhochschule Mainz, ab.

 

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Mobbing an Schulen ist mittlerweile zu einem erheblichen Problem geworden. Nahezu jeder sechste Schüler, so schätzen Experten, ist betroffen. Die meist wiederholten Beleidigungen und Herabsetzungen können bei den Opfern sowohl tiefe physische als auch psychische Narben hinterlassen. Wie groß der Leidensdruck ist, dem die Jugendlichen ausgesetzt sind, bleibt oft von den Erwachsenen unbemerkt. Das rheinland-pfälzische Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur hat es sich deshalb gemeinsam mit der Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) zur Aufgabe gemacht, gezielt gegen dieses Phänomen vorzugehen.

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Logo Duale Hochschule Rheinland-Pfalz

Prof. Dr. Hans-Christoph Reiss von der Fachhochschule Mainz übernimmt heute die Geschäftsführung der Dualen Hochschule. Unter der Dachmarke „Duale Hochschule Rheinland-Pfalz“ (DHR) sind alle ausbildungsintegrierten Studiengänge des Landes zusammengefasst. Die Geschäftsstelle der DHR ist Anlaufstelle für alle Interessierten, Studierenden, Unternehmen oder Kammern, und dient der Vernetzung aller Aktivitäten.

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Foto Prof. Dr. Guido Adler

„Der Amtsantritt von Prof. Dr. Guido Adler als erster hauptamtlicher Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand in der Geschichte der Universitätsmedizin Mainz ist der Beginn einer neuen Phase ihrer Weiterentwicklung und so gesehen ein Aufbruch zu neuen Ufern. Eindeutig festzustellen ist allerdings auch, dass diese Weiterentwicklung durch ein großes Maß an Kontinuität und Stabilität gekennzeichnet sein wird.“ Das unterstrich die Aufsichtsratsvorsitzende der Universitätsmedizin, Wissenschaftsministerin Doris Ahnen, bei der feierlichen Amtseinführung von Professor Adler heute in Mainz. Den Festvortrag bei der Übergabe des Staffelstabs durch den bisherigen Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Norbert Pfeiffer an seinen Nachfolger hielt der Vorstandsvorsitzende der Berliner Universitätsmedizin Charité, Prof. Dr. Karl Max Einhäupl. Mit dem Amtsantritt von Prof. Dr. Adler in Mainz kämen „eine Universitätsmedizin mit großem Potenzial“ und „einer der führenden Universitätsmediziner Deutschlands“ zusammen, hielt die Aufsichtsratsvorsitzende fest und ergänzte an Adler gewandt: „Ich bin sehr froh, dass Sie mit Ihrer großen Erfahrung, Ihrer exzellenten Vernetzung und Ihrer ausgewiesenen Kompetenz sich für die Universitätsmedizin Mainz entschieden haben.“

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Schülerinnen und Schüler aus Rheinland-Pfalz und Luxemburg können künftig leichter von einem Schulsystem ins andere wechseln und bekommen die bereits erworbenen Leistungen nach eindeutigen Vorgaben anerkannt. Dies ist der Inhalt der von Bildungsministerin Doris Ahnen und ihrer luxemburgischen Kollegin Mady Delvaux-Stehres unterzeichneten „Gemeinsamen Erklärung zur gegenseitigen Anerkennung von schulischen Bildungsabschlüssen und Berechtigungen zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und dem Land Rheinland-Pfalz“, die mit der heutigen Veröffentlichung in Kraft tritt. „Mit der Gemeinsamen Erklärung haben wir unsere ohnehin schon gute Zusammenarbeit auf dem Bildungssektor weiter intensiviert und tragen dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger – gerade in den Grenzregionen – nach mehr Durchlässigkeit Rechnung“, betonten die beiden Bildungsministerinnen.

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Mit Mitteln des Konjunkturprogramms II werden Programmkinos in kommunaler und Vereinsträgerschaft bei der Umstellung auf digitale Technik unterstützt. Voraussetzung für die Förderung ist eine Auszeichnung mit dem Kinoprogrammpreis des Landes. Davon profitieren das Ciné Mayence in Mainz, das Kreml Kulturhaus in Hahnstätten und das Pro-Winzkino in Simmern. Insgesamt stehen den drei Kinos 184.000 Euro für die Umrüstungsmaßnahmen zur Verfügung, wie Kulturministerin Doris Ahnen mitteilte.

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„Weiterbildung ist Zukunft, weil sie Menschen befähigt, nicht nur ihr vorhandenes Wissen zu aktualisieren sondern auch neue Kompetenzen zu erwerben. Damit ist sie eine wesentliche Voraussetzung zur Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen und insgesamt gesehen zur Zukunftssicherung unserer Gesellschaft.“ Das unterstrich der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Michael Ebling, der bei der Verleihung des Weiterbildungspreises 2010 im Rahmen einer Festveranstaltung im Südwestrundfunk in Mainz Ministerin Doris Ahnen vertrat. Mit dem Weiterbildungspreis 2010 unter dem Motto „Weiterbildung ist Zukunft“ zeichneten die Landesregierung und der Landesbeirat für Weiterbildung Rheinland-Pfalz e.V. fünf herausragende Projekte verschiedenster Träger mit Sitz in Landau, Mainz, Pirmasens, Trier und Westerburg aus.

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Bild: Jugendkunstschule "artefactura" in Zweibrücken

Kulturstaatssekretär Walter Schumacher hat heute den 3. Jugendkunstschultag in Bad Dürkheim eröffnet, der sich in diesem Jahr mit der Wirkung von kultureller Bildung befasst. Dabei betonte Schumacher das Bestreben der Landesregierung, den Jugendkunstschulen im Land möglichst gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit zu schaffen. „Die Landesregierung hat die flächendeckende Einführung von Jugendkunstschulen zu einem ihrer wichtigsten Projekte in dieser Legislaturperiode gemacht, das Kultur und Bildung miteinander verknüpft“, so Schumacher, der damit an die Regierungserklärung von Ministerpräsident Kurt Beck im Mai 2006 erinnerte. Kunst präge und verändere Menschen und Menschen prägten und veränderten ihre Welt. Deshalb seien Investitionen in Kunst und Kultur Investitionen in die Zukunft eines jeden Einzelnen und in die Zukunft des Gemeinwesens, so Schumacher weiter.

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Logo Keiner ohne Abschluss

Das mit der Einführung der Realschule plus verbundene Pilotprojekt "Keine(r) ohne Abschluss" hat im Startjahr die damit verbundenen Erwartungen voll erfüllt und die Ausgangsposition der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler für ihren weiteren beruflichen Lebensweg deutlich verbessert. Dieses Fazit zog Bildungsministerin Doris Ahnen heute auf der Fachtagung „Ein Jahr ,Keine(r) ohne Abschluss’ – Rückblick, Chance und Wissenschaft“ in Mainz. Mehr als 120 Lehrerinnen und Lehrer, Wirtschaftsvertreter sowie Fachleute aus der Schulaufsicht, der Bundesagentur für Arbeit und den Kammern von Handwerk, Industrie und Handel informierten sich im Bürgerhaus Mainz-Lerchenberg über das Projekt selbst und seine Beurteilung aus wissenschaftlicher Sicht durch den Trierer Professor Dr. Roland Eckert und das Wissenschaftlerteam, das die Evaluationsstudie zu dem Projekt durchführt.

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Die Verankerung eigenständiger Kinderrechte im Grundgesetz hat die rheinland-pfälzische Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen anlässlich des Weltkindertags 2010 am 20. September gefordert. „Die aktuellen Debatten über die eigenständige Unterstützung von Kindern aus Elternhäusern, die Arbeitslosengeld II beziehen, haben zuletzt gezeigt, dass die Verankerung der Rechte von Kindern beispielsweise auf die freie Entwicklung und Entfaltung ihrer Persönlichkeit oder auf die Achtung der Kinderwürde im Grundgesetz überfällig ist“, sagte Doris Ahnen und verwies darauf, dass in Rheinland-Pfalz Kinderrechte bereits seit dem Jahr 2000 in der Landesverfassung verankert seien. Die Landesregierung habe bereits mehrfach Vorstöße zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz unternommen, allerdings damit bei der Bundesregierung und den unionsgeführten Ländern keine Zustimmung gefunden.

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