Wissenschaftsstaatssekretär Michael Ebling hat heute in Vertretung von Ministerpräsident Kurt Beck das Internationale Symposium der Cusanus-Gesellschaft eröffnet, das anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Instituts für Cusanus-Forschung an der Universität Trier bis zum 23. Oktober 2010 stattfindet. Dabei hob er vor allem die Aktualität des in Kues an der Mosel geborenen Philosophen und Theologen Nikolaus von Kues, Namensgeber des Instituts, hervor. „Zu Recht hat das Werk von Nikolaus von Kues in unserer Zeit international eine breite Renaissance erfahren, enthält es doch hoch aktuelle Aussagen. Beispielhaft in Cusanus Arbeiten ist die Offenheit gegenüber anderen Kulturen, vor allem dem Islam. Seine Vision einer Verständigung der Religionen bei allem Respekt gegenüber Andersartigkeiten beweist die Aktualität seines Denkens“, so Staatssekretär Michael Ebling.

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„Mit der Einrichtung von insgesamt 180 zusätzlichen Ausbildungsplätzen für angehende Lehrkräfte an Gymnasien und Realschulen im Jahr 2011 will die Landesregierung den seit Jahren verfolgten Kurs fortsetzen, die Ausbildungskapazitäten für den Lehrkräftenachwuchs schrittweise auszubauen. Gegenüber dem Beginn des Jahrzehnts bedeutet dies, dass die Ausbildungskapazität in diesen Lehrämtern nahezu verdreifacht wird.“ Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen und verwies dabei auf den derzeit vom Landtag beratenen Haushaltsentwurf der Landesregierung. Doris Ahnen erinnerte zudem daran, dass erst im vergangenen Schuljahr insgesamt 120 neue Seminarplätze für angehende Gymnasiallehrkräfte in Landau, Altenkirchen und Daun entstanden seien.

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Zehn so genannte „Konsultationskitas“ – verteilt über das ganze Land – werden auch in Zukunft Erzieherinnen und Erziehern aus anderen Kindertagesstätten spezielle Fortbildungsangebote „aus der Praxis für die Praxis“ machen. Mit finanzieller Unterstützung des Landes von bis zu 15.000 Euro pro Jahr werden diese Kindertagesstätten in den Jahren 2011 bis 2013 mit Hospitationen und Fachnachmittagen Gelegenheit bieten, die dort entwickelten Konzepte und gesammelten Erfahrungen zu unterschiedlichen Themenbereichen der frühkindlichen Bildung und Betreuung kennenzulernen. Das hat Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen jetzt entschieden.

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Prof. Krausch, Foto: Thomas Hartmann/ JGU

Der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch, ist ab Oktober neuer Vorsitzender der Landeshochschulpräsidentenkonferenz (LHPK). Er löst Prof. Dr. Gerhard Muth, Präsident der Fachhochschule Mainz, ab.

 

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Mobbing an Schulen ist mittlerweile zu einem erheblichen Problem geworden. Nahezu jeder sechste Schüler, so schätzen Experten, ist betroffen. Die meist wiederholten Beleidigungen und Herabsetzungen können bei den Opfern sowohl tiefe physische als auch psychische Narben hinterlassen. Wie groß der Leidensdruck ist, dem die Jugendlichen ausgesetzt sind, bleibt oft von den Erwachsenen unbemerkt. Das rheinland-pfälzische Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur hat es sich deshalb gemeinsam mit der Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) zur Aufgabe gemacht, gezielt gegen dieses Phänomen vorzugehen.

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Logo Duale Hochschule Rheinland-Pfalz

Prof. Dr. Hans-Christoph Reiss von der Fachhochschule Mainz übernimmt heute die Geschäftsführung der Dualen Hochschule. Unter der Dachmarke „Duale Hochschule Rheinland-Pfalz“ (DHR) sind alle ausbildungsintegrierten Studiengänge des Landes zusammengefasst. Die Geschäftsstelle der DHR ist Anlaufstelle für alle Interessierten, Studierenden, Unternehmen oder Kammern, und dient der Vernetzung aller Aktivitäten.

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Foto Prof. Dr. Guido Adler

„Der Amtsantritt von Prof. Dr. Guido Adler als erster hauptamtlicher Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand in der Geschichte der Universitätsmedizin Mainz ist der Beginn einer neuen Phase ihrer Weiterentwicklung und so gesehen ein Aufbruch zu neuen Ufern. Eindeutig festzustellen ist allerdings auch, dass diese Weiterentwicklung durch ein großes Maß an Kontinuität und Stabilität gekennzeichnet sein wird.“ Das unterstrich die Aufsichtsratsvorsitzende der Universitätsmedizin, Wissenschaftsministerin Doris Ahnen, bei der feierlichen Amtseinführung von Professor Adler heute in Mainz. Den Festvortrag bei der Übergabe des Staffelstabs durch den bisherigen Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Norbert Pfeiffer an seinen Nachfolger hielt der Vorstandsvorsitzende der Berliner Universitätsmedizin Charité, Prof. Dr. Karl Max Einhäupl. Mit dem Amtsantritt von Prof. Dr. Adler in Mainz kämen „eine Universitätsmedizin mit großem Potenzial“ und „einer der führenden Universitätsmediziner Deutschlands“ zusammen, hielt die Aufsichtsratsvorsitzende fest und ergänzte an Adler gewandt: „Ich bin sehr froh, dass Sie mit Ihrer großen Erfahrung, Ihrer exzellenten Vernetzung und Ihrer ausgewiesenen Kompetenz sich für die Universitätsmedizin Mainz entschieden haben.“

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Schülerinnen und Schüler aus Rheinland-Pfalz und Luxemburg können künftig leichter von einem Schulsystem ins andere wechseln und bekommen die bereits erworbenen Leistungen nach eindeutigen Vorgaben anerkannt. Dies ist der Inhalt der von Bildungsministerin Doris Ahnen und ihrer luxemburgischen Kollegin Mady Delvaux-Stehres unterzeichneten „Gemeinsamen Erklärung zur gegenseitigen Anerkennung von schulischen Bildungsabschlüssen und Berechtigungen zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und dem Land Rheinland-Pfalz“, die mit der heutigen Veröffentlichung in Kraft tritt. „Mit der Gemeinsamen Erklärung haben wir unsere ohnehin schon gute Zusammenarbeit auf dem Bildungssektor weiter intensiviert und tragen dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger – gerade in den Grenzregionen – nach mehr Durchlässigkeit Rechnung“, betonten die beiden Bildungsministerinnen.

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Mit Mitteln des Konjunkturprogramms II werden Programmkinos in kommunaler und Vereinsträgerschaft bei der Umstellung auf digitale Technik unterstützt. Voraussetzung für die Förderung ist eine Auszeichnung mit dem Kinoprogrammpreis des Landes. Davon profitieren das Ciné Mayence in Mainz, das Kreml Kulturhaus in Hahnstätten und das Pro-Winzkino in Simmern. Insgesamt stehen den drei Kinos 184.000 Euro für die Umrüstungsmaßnahmen zur Verfügung, wie Kulturministerin Doris Ahnen mitteilte.

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„Weiterbildung ist Zukunft, weil sie Menschen befähigt, nicht nur ihr vorhandenes Wissen zu aktualisieren sondern auch neue Kompetenzen zu erwerben. Damit ist sie eine wesentliche Voraussetzung zur Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen und insgesamt gesehen zur Zukunftssicherung unserer Gesellschaft.“ Das unterstrich der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Michael Ebling, der bei der Verleihung des Weiterbildungspreises 2010 im Rahmen einer Festveranstaltung im Südwestrundfunk in Mainz Ministerin Doris Ahnen vertrat. Mit dem Weiterbildungspreis 2010 unter dem Motto „Weiterbildung ist Zukunft“ zeichneten die Landesregierung und der Landesbeirat für Weiterbildung Rheinland-Pfalz e.V. fünf herausragende Projekte verschiedenster Träger mit Sitz in Landau, Mainz, Pirmasens, Trier und Westerburg aus.

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