Das für Kirchen und Religionsgemeinschaften zuständige Wissenschaftsministerium gab heute bekannt, dass das Land die Verhandlungen zu Zielvereinbarungen mit den islamischen Verbänden aufnehmen möchte. Nach der Vorlage der Zusatzgutachten im August 2018 hatte die Landesregierung ein zweistufiges Verfahren angekündigt, bevor es erneut zu Vertragsverhandlungen mit den Verbänden kommen könne. Nach Vorlage struktureller und personeller Konsequenzen innerhalb der Schura Rheinland-Pfalz e.V. seien die notwendigen Anforderungen zur Verfassungstreue der vier Verbände erfüllt, um die erste Stufe, die Erarbeitung von Zielvereinbarungen, zu beginnen.

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Rheinland-Pfalz gehört erneut zu den Spitzenreitern im Ländervergleich der Anteile aller Personengruppen ohne Abitur an den landesweiten Hochschulen. Dies gab heute das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) bekannt. Mit 3,45 Prozent erreicht das Bundesland sogar seinen bisherigen Höchstwert bei den Erstsemestern ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung. Besonders hervorzuheben ist die Zahl der Absolventinnen und Absolventen. Mit einem Anteil von 1,95 Prozent bundesweit, schiebt sich Rheinland-Pfalz auf den dritten Platz. Dank günstiger Rahmenbedingungen und gezielter Unterstützungsangebote wird der Weg zu einer erfolgreichen Hochschulausbildung erleichtert. Die Hochschule mit den meisten Studienanfängerinnen und Studienanfängern ohne Abitur in Rheinland-Pfalz ist die Hochschule Koblenz. Sie belegt bundesweit Platz vier bei den staatlichen Hochschulen.

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Teil-autonomes Fahren, selbstständig agierende Roboter, vernetzte Produktion: Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 berühren komplexe Zukunftsfragen, die Wirtschaft und Wissenschaft in Rheinland-Pfalz im Verbund angehen. Wie stark Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Land bei autonom agierenden Systemen aufgestellt sind, hat sich beim rheinland-pfälzischen Cluster-Empfang auf der Hannover Messe mit Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt und Wissenschaftsstaatssekretär Denis Alt gezeigt.

 

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„Mit einem zusätzlichen Angebot der klinischen Ausbildung in Trier wollen wir die Ausbildungskapazitäten im Medizinstudium effektiv ausnutzen und einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in den Regionen leisten“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei einer Informationsrunde zur Regionalisierung des Medizinstudiums in Trier. Die Ministerpräsidentin hatte Vertreterinnen und Vertreter der Universitätsmedizin Mainz sowie der beteiligten Trierer Kliniken, die Landesärztekammer und den Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe zu dem Gespräch eingeladen, um sich über die Konzeptentwicklung auf dem Weg zu einem “Medizincampus Trier“ auszutauschen und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln.

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Am 1. April startet das vierte nationale Auswahlverfahren zum Immateriellen Kulturerbe. 2018 wurden aus Rheinland-Pfalz mit dem Welttanzprogramm und der Wiesenbewässerung in den Queichwiesen zwei wertvolle Kulturformen nominiert. Auch in diesem Jahr besteht erneut die Möglichkeit, lebendige Traditionen für die Aufnahme vorzuschlagen. Bis Ende Oktober besteht die Gelegenheit, sich beim rheinland-pfälzischen Kulturministerium um Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis zu bewerben.

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Wissenschaftsstaatssekretär Denis Alt besuchte die Eröffnungsveranstaltung des heutigen „Girls‘ Day“ des Ada-Lovelace-Projekts an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er lobte dort die Arbeit des Projektes und informierte sich über Angebote für Schülerinnen, Perspektiven in Studium und beruflicher Ausbildung in den MINT-Fächern aufzuzeigen. Sowohl der „Girls‘ Day“ als auch das Ada-Lovelace-Projekt engagieren sich, die Anzahl von Frauen in den MINT-Fächern zu steigern und damit auf die Gleichstellung von Frauen und Männern hinzuarbeiten.

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In Vertretung für die Ministerpräsidentin sprach Wissenschaftsstaatssekretär Denis Alt anlässlich des ersten Parlamentarischen Abends der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur (AdW). In seiner Rede unterstrich er die besondere Rolle der Forschungseinrichtung, die in diesem Jahr ihr 70jähriges Bestehen feiert: „Die Akademie ist Impulsgeber in Wissenschaft und Kultur. Ihre Forschungen, öffentlichen Diskurse und Tagungen sowie die Literaturklasse begründen das bundesweite und internationale Renommee der Institution.“

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Der Ministerrat hat in seiner gestrigen Sitzung dem Vertragsentwurf mit der Alevitischen Gemeinde Deutschland zugestimmt. Das für Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften zuständige Wissenschaftsministerium hatte den Vertragstext für das Land in den vergangenen Monaten ausgehandelt. Der Ministerrat machte damit den Weg frei für die formelle Unterzeichnung des Vertrags am 9. April 2019 anlässlich der 30-Jahr-Feier der Alevitischen Gemeinde Deutschland durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

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Chöre, Musikvereine und Laienorchester können zukünftig eine Förderung innovativer Projekte erhalten. Das Kulturministerium bewilligte heute einen Landeszuschuss in Höhe von 50.000 Euro an den Landesmusikrat Rheinland-Pfalz e.V. Durch das neue Laienmusikprogramm ist eine Förderung von mindestens 500 Euro pro Projekt möglich.

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Seit dem Schuljahr 2013/2014 findet an der Albert Schweitzer Grundschule in Alzey Alevitischer Religionsunterricht statt. Der für Kirchen und Religionsgemeinschaften zuständige Minister, Konrad Wolf, besuchte die Schule und informierte sich bei Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern über die Umsetzung vor Ort. An der Grundschule unterrichtet eine alevitische Lehrkraft aus dem rheinland-pfälzischen Schuldienst jahrgangsübergreifend Religionsunterricht. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Alzeyer Alevitischen Gemeinde waren beim Besuch des Ministers anwesend.

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