Der am Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie tätige Gerald Haug wird neuer Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Der Senat wählte den Geologen in geheimer und schriftlicher Abstimmung. Als Nationale Akademie der Wissenschaften ist die Leopoldina mit ihren viel beachteten wissenschaftsbasierten Stellungnahmen zu Zukunftsthemen und gesellschaftlich relevanten Fragen wie Klimaschutz oder Genchirurgie eine weltweit hoch angesehene Einrichtung mit rund 1.600 Mitgliedern. Ihre besondere Leistung liegt in ihrem wichtigen Beitrag zu einer wissenschaftlich aufgeklärten Gesellschaft und zur verantwortungsvollen Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Wohl von Mensch und Natur. Sie ist die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gesellschaft im deutschsprachigen Raum.

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Mit 140 Millionen Euro und 750 Entfristungen setzt das Land die größte wissenschaftspolitische Maßnahme seit Jahrzehnten um. So stellt das Land den rheinland-pfälzischen Hochschulen für die Jahre 2021 bis 2023 jährlich 140 Millionen Euro aus der Bund/Länder-Vereinbarung „Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“ zur Verfügung. Über 750 Stellen für Studium und Lehre können im Zuge der „Hochschulinitiative für gutes Studium und gute Lehre“ dauerhaft an den Hochschulen entfristet werden.

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Heute stellte Ingrid van Engelshoven, die niederländische Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, den Welterbeantrag zum Niedergermanischen Limes der niederländischen Öffentlichkeit in Den Haag vor. An dieser transnationalen seriellen Nominierung sind auch Rheinland-Pfalz mit dem Kastell Remagen und Nordrhein-Westfalen u.a. mit Militäranlagen im Stadtgebiet von Köln beteiligt. Am 9.1.2020 wird das Königreich der Niederlande den Welterbeantrag zum Niedergermanischen Limes im Welterbezentrum der UNESCO in Paris einreichen.

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Trier wird 2022 erneut Spielort für eine überregional bedeutende Landesausstellung sein. Mit „Der Untergang des Römischen Reiches“ zeigen das Rheinische Landesmuseum Trier der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE), das Stadtmuseum Simeonstift und das Museum am Dom vom 25. Juni bis 27. November 2022 erstmalig eine Schau, die sich dem Untergang des Imperium Romanum in seiner Gesamtheit widmet. Als einst größte Römermetropole nördlich der Alpen mit zahlreichen UNESCO-Welterbebauten aus der Römerzeit bietet Trier einen perfekten Rahmen. Das Land, die Stadt und das Bistum setzen damit ihre sehr erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Umsetzung großer Ausstellungsprojekte fort.

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Der Widerstand in den Ländern, bei Bildungsträgern, Gewerkschaften und Verbänden gegen die Steuerpläne der Bundesregierung, für Weiterbildungsangebote künftig eine Umsatzsteuer zu erheben, war erfolgreich. Die Streichung der entsprechenden Passage erfolgte insbesondere aufgrund einer von Rheinland-Pfalz und Baden- Württemberg gestarteten Bundesratsinitiative. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung hatte vorgesehen, dass Bildungsmaßnahmen jenseits von Schule und Hochschule nur noch dann von der Umsatzsteuer befreit gewesen wären, wenn sie eindeutig und direkt der beruflichen Weiterbildung dienen würden. Heute hatte der Bundesrat über die Rücknahme der geplanten Besteuerung entschieden.

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„Ein Ereignis, das die gesamte Kulturszene des Landes bereichern wird“, so nannte Kulturminister Konrad Wolf bei einer Pressekonferenz im Kulturministerium die rheinland-pfälzischen Theatertage, eine Art Leistungsschau der vier Mehrsparten-theater des Landes. Beginnend in 2020 werden sie künftig im jährlichen Turnus an wechselnden Standorten stattfinden. Die Premiere dieses Festivalreigens wird vom 1. bis zum 7. März 2020 am Pfalztheater in Kaiserslautern stattfinden.

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Wissenschaftsminister Konrad Wolf hat heute zwei Initiativen rheinland-pfälzischer Universitäten für ihre besonderen Erfolge bei der Einwerbung von Drittmitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gratuliert. Bis 2024 stellt die DFG der Technischen Universität Kaiserslautern und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Mittel in Höhe von rund 15 Millionen Euro zur Erforschung aktueller Themen zur Verfügung.

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Mit dem Ausbau dualer Studienangebote leistet die Landesregierung einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz. Daher fördert sie die Einrichtung neuer dualer Studiengänge mit jeweils 100.000 Euro. Für sechs neue duale Studiengänge wird das Wissenschaftsministerium nun eine Anschubfinanzierung von insgesamt 600.000 Euro zur Verfügung stellen. Damit wird das Angebot in Rheinland-Pfalz zukünftig auf 80 Studiengänge steigen.

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Bei einem Treffen mit dem Beirat für das öffentliche Bibliothekswesen Rheinland-Pfalz tauschte sich Kulturstaatssekretär Denis Alt über die neuesten Entwicklungen des öffentlichen Bibliothekswesens aus. Im Zentrum der Themen stand die Digitalisierung und die Bedeutung der öffentlichen Bibliotheken als Partner für die Digitalstrategie des Landes.

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