Staatsminister Konrad Wolf beruft Dr. Stefan Scheil als Mitglied des Kuratoriums der Landeszentrale für politische Bildung ab. Scheil hatte in den vergangenen Wochen und Monaten verstärkt umstrittene Aussagen zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs getätigt. Nach einem durch den Wissenschaftlichen Dienst des Landtags vorgelegten Gutachten obliegt dem Minister ein formales und materielles Prüfrecht bei der Berufung von acht der insgesamt 16 Kuratoriumsmitglieder. Ein entsprechendes Abberufungsschreiben wurde heute vom Minister unterzeichnet.

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Heute stellte Kulturminister Konrad Wolf den ersten Kulturförderbericht des Landes Rheinland-Pfalz vor. Der Bericht dokumentiert, in welche Projekte, Institutionen und Aufgaben im Jahr 2018 Mittel des Landes und der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur geflossen sind. Er beschreibt damit die wichtigsten Projekte und Einrichtungen und vermittelt somit auch einen umfangreichen Überblick über die kulturelle Vielfalt im Land. Es ist seitens des Landes geplant, in Zukunft regelmäßig einen Kulturförderbericht zu veröffentlichen.

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Die Klosterbibliothek der Benediktinerabtei Maria Laach ist seit vergangenem Jahr in das Verzeichnis national wertvoller Kulturgüter eingetragen. Um das herausragende kulturelle öffentliche Interesse an der Sammlung zu betonen, besuchte Kulturminister Konrad Wolf zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern des rheinland-pfälzischen Sachverständigenausschusses für Kultur- und Archivgut die ausgezeichnete Kultur- und Bildungseinrichtung. Er zeigte sich beeindruckt von dem historischen Buchbestand der Abtei, der rund 265.000 Bände umfasst.  

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2021 soll der Niedergermanische Limes als UNESCO-Welterbe eingetragen werden. Die Limes-Partner Niederlande, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben den entsprechenden Antrag beim World Heritage Center der UNESCO in Paris eingereicht. An dieser transnationalen seriellen Nominierung ist Rheinland-Pfalz mit dem Kastell Remagen beteiligt. Das Kastell hatte aufgrund seiner Lage an der Limesstraße, die von Italien über den Großen Sankt Bernhard am Rhein entlang bis an die Nordsee führte, eine herausragende Bedeutung. Es stellt eines der wenigen erhaltenen Überreste des Niedergermanischen Limes in Rheinland-Pfalz dar.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterzeichnete heute in der Mainzer Neuen Synagoge den Welterbe-Antrag „SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz“. Die drei Städte waren die führenden religiösen Zentren des Judentums in Europa. Damit ist der Weg frei, den Antrag am 23. Januar formal bei der UNESCO in Paris einzureichen. „Rheinland-Pfalz hat eine außergewöhnlich reiche jüdische Geschichte. Mit unserem Antrag wollen wir die umfassende Bedeutung unseres jüdischen Erbes herausstellen und damit das Bewusstsein für die deutsch-jüdische Geschichte wachhalten“, unterstrich die Ministerpräsidentin.

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Mit einem offenen Brief und einer Demonstration haben Studierende der Human- und Zahnmedizin ihre Sorgen und Anregungen zur weiteren Entwicklung der Universitätsmedizin Mainz vorgetragen. Wissenschaftsstaatssekretär Denis Alt, der auch dem Aufsichtsrat der Universitätsmedizin vorsteht, nimmt diese sehr ernst: „Das Land engagiert sich für eine starke Universitätsmedizin. Hier teilen wir das Interesse der Studierenden. Im laufenden Doppelhaushalt 2019/2020 haben wir daher das Budget für Lehre und Forschung um jährlich 10 Millionen Euro erhöht. Außerdem haben wir einen intensiven Kommunikations- und Entscheidungsprozess mit den Verantwortlichen gestartet, die anstehenden Herausforderungen anzugehen. Gemeinsam mit dem Vorstand der Universitätsmedizin wollen wir die Universitätsmedizin fit für die Zukunft machen.“

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Beginnend vom Abend des 22. Dezembers an feiern die Jüdinnen und Juden eine Woche lang das Chanukka-Fest. Das auch Lichterfest genannte Fest erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem vor über 2100 Jahren. Staatsminister Konrad Wolf besuchte heute die Feierlichkeiten der Jüdischen Gemeinde Kaiserslautern in ihrem Übergangsdomizil in der Unionskirche in der „Alten Eintracht“.

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Das Land Rheinland-Pfalz hat im Bereich der Literaturförderung erneut sechs Arbeitsstipendien vergeben, die mit jeweils 1.500 Euro dotiert sind. Auf Empfehlung einer Fachjury wurden die Autorinnen und Autoren Marcus Braun (Berlin), Tijan Sila (Kaiserslautern), Tania Witte (Berlin), Jochen Veit (München), Dr. Ruth Johanna Benrath (Berlin) und Tobias Wilhelm (Berlin) ausgewählt.

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