Zum 14. Male wurde der Westerwaldpreis Keramik Europas heute verliehen. Die vom Westerwaldkreis und der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen gestiftete Auszeichnung stand dieses Jahr unter der Schirmherrschaft von Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf. Der mit 10.000 Euro dotierte 1. Preis für Freie Keramik ging an Johannes Nagel aus Jena; der 2. Preis an Jesse Maggee (USA). Der Preis für Keramik in Salzbrand der Stadt Höhr-Grenzhausen wurde geteilt und mit jeweils 5.000 Euro an Monika Debus (Siegen) und Franz Debus (Ludwigshafen) verliehen. Die Auszeichnung für Studierende und ein Preisgeld von 3.000 Euro erhielt Hyunjin Kim aus Korea, die an der Muthensius Kunsthochschule in Kiel studiert. Der Westerwaldpreis firmiert inzwischen als höchst dotierteste Auszeichnung für Keramik in Europa.

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Bereits seit 2014 lässt der „City-Campus“ Wissenschaft mitten in der Stadt Trier lebendig werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende der Universität und der Hochschule Trier verlegen Hörsaal und Forschungslabor mitten in die Stadt und stellen hier mit Engagement und Ideenreichtum ihre aktuellen Projekte der Öffentlichkeit vor. Wissenschaftsminister Konrad Wolf besuchte die Veranstaltung der beiden Trierer Hochschulen und verwies auf das beeindruckende Programm, dessen Ziel es ist, die Türen zur Wissenschaft für Besucherinnen und Besucher zu öffnen.

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Der Kunstverein Zweibrücken e. V. betreibt seit 2013 in enger Kooperation mit der Stadt die Jugendkunstschule Zweibrücken. Sie ist seitdem zu einer zentralen Kultureinrichtung für Kinder und Jugendliche aus Zweibrücken und dem Umland geworden. Erneut erhielt die Einrichtung als eine von zwölf Jugendkunstschulen die Auszeichnung „Jugendkunstschulen Rheinland-Pfalz – Mit Kunst in die Welt!“.

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Der in der Eifel lebende Autor Norbert Scheuer wird für seinen Roman „Winterbienen“ mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2019 der Stadt Braunschweig ausgezeichnet. Kulturminister Konrad Wolf gratulierte dem rheinland-pfälzischen Landeskind herzlich zu dieser herausragenden Würdigung. Der Wilhelm-Raabe-Preis wird seit 2000 verliehen und gehört mit dem Preisgeld von 30.000 Euro zu einem der wichtigsten und höchstdotierten Literaturpreisen der Bundesrepublik.

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Das Land Rheinland-Pfalz vergibt im Bereich der Literaturförderung bis zu sechs Arbeitsstipendien. Sie sind mit jeweils 1.500 Euro dotiert und richten sich an Autorinnen und Autoren, die in Rheinland-Pfalz geboren worden sind oder dort leben oder die durch ihr literarisches Schaffen mit dem kulturellen Leben in Rheinland-Pfalz besonders verbunden sind. Bewerbungsschluss ist der 23. Oktober 2019.

 

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Zur verstärkten Erforschung der Antike schmieden das Römisch-Germanische Zentralmuseum Mainz Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM), die Universität Trier und die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) eine neue strategische Allianz. So unterzeichneten Prof. Dr. Michael Jäckel, Präsident der Universität Trier, sowie Generaldirektor Thomas Metz (GDKE) und Generaldirektorin Prof. Dr. Alexandra Busch (RGZM) zwei Kooperationsvereinbarungen. Ziel sei die nachhaltige Etablierung eines international sichtbaren Forschungsschwerpunktes für Römische Archäologie und Maritime Antike (FoRuM) in Rheinland-Pfalz, gaben die drei Einrichtungen heute in Anwesenheit von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wissenschafts- und Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf in Mainz bekannt.

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Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung die Bundesregierung aufgefordert, ein Gesetzesvorhaben nochmals zu überprüfen. Damit folgte die Länderkammer der aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gestarteten Initiative, der sich auch Berlin, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und das Saarland angeschlossen hatten. Der Entwurf der Bundesregierung sieht eine Änderung der Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsdienstleistungen vor. Die Änderung würde dazu führen, dass Bildungsmaßnahmen jenseits von Schule und Hochschule nur noch dann von der Umsatzsteuer befreit sind, wenn sie eindeutig und direkt der beruflichen Weiterbildung dienen. Dies würde zu einer Verteuerung einer Vielzahl von Kursgebühren führen und damit verbunden zum Aufbau einer weiteren Barriere im Hinblick auf den Zugang zu Bildungsangeboten.

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Kulturminister Konrad Wolf freut sich, dass mit Norbert Scheuer ein rheinland-pfälzischer Autor um den diesjährigen Deutschen Buchpreis konkurriert. Wie heute bekannt wurde, steht der 1951 in Prüm geborene Norbert Scheuer mit seinem Roman „Winterbienen“ auf der sechs Titel umfassenden Shortlist für den bedeutenden Literaturpreis, der mit 25.000 Euro dotiert ist und den Preisträgerinnen und Preisträgern regelmäßig viel Aufmerksamkeit von Publikum und Medien beschert.

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Bei einem Besuch der Synagoge, Frauenschul und Mikwe heute in Speyer informierte sich Denis Alt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und Regierungsbeauftragter für das UNESCO-Welterbe Rheinland-Pfalz über den aktuellen Sachstand des geplanten UNESCO-Welterbeantrages für die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz. Morgen, am 14. September 2019 wird der Welterbe-Antrag „Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz“ beim Welterbe-Zentrum in Paris zur Vollständigkeitsprüfung eingereicht. In dieser freiwilligen Vollständigkeitsprüfung prüft das Welterbezentrum, ob die eingereichten Antragsunterlagen vollständig, alle Vorgaben erfüllt und die erforderlichen Karten in den richtigen Formaten und mit allen erforderlichen Angaben vorhanden sind. Die Prüfung ist die letzte Hürde vor der offiziellen Antragstellung, die im Januar 2020 erfolgen soll. Zum 31. Januar 2020 wird das Land Rheinland-Pfalz dann bei der UNESCO den Welterbe-Antrag einreichen.

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Die Arbeitsstelle Kleine Fächer, 2005 als hochschulpolitisch unabhängige Forschungseinrichtung gegründet, hat das Ziel konkrete Daten und valide Dokumentationen zur Situation der kleinen Fächer in Deutschland zu erheben. Seit September 2012 ist die Arbeitsstelle an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz angesiedelt. Zur Stärkung und Nachhaltigkeit ihrer Arbeit unterstützt das Wissenschaftsministerium die Forschungseinrichtung zukünftig mit einer Zuweisung einer Vollzeitstelle. An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz findet heute die Konferenz „Kleine Fächer – Entwicklungen – Strategien – Perspektiven“ statt.

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