„Mit dem Medienprojekt KinderUni bietet die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Kindern und Jugendlichen ein Angebot, das kaum zeitgemäßer und gewinnbringender sein könnte: Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Medienkompetenz – ob Video, Zeitung, Radio oder Internet –, während sie sich mit Themen rund um Hochschule, Wissenschaft und Forschung auseinandersetzen und diese für Gleichaltrige verständlich und interessant aufbereiten. Der Einblick, den die jungen Menschen dadurch in das Leben und Arbeiten an einer Hochschule erhalten, bietet wertvolle Orientierung, welche Wege nach der Schule für sie offen stehen.“ Das unterstrich Hans Beckmann, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, heute beim Besuch eines Videoworkshops, der im Rahmen des Medienprojektes KinderUni an der JGU für Jugendliche angeboten wird. Mit Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister, dem Vizepräsidenten für Forschung an der JGU, und Florian Preßmar, Referent für Medienkompetenz bei der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK), tauschte er sich zu dem besonderen Workshop-Angebot sowie zur Bedeutung der Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler an der Schnittstelle zwischen Schule und Hochschule insgesamt aus. Für ihr Medienprojekt KinderUni wurde die JGU im vergangenen Jahr mit dem Förderpreis Medienpädagogik der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS) ausgezeichnet.

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„In unserem Land gibt es mehr als 450 Museen. Der Museumsverband Rheinland-Pfalz e.V. übernimmt im Auftrag der Landesregierung seit Jahren wichtige Aufgaben bei der Beratung und Fortbildung für nichtstaatliche Museen im ganzen Land. Er trägt zur Qualität der rheinland-pfälzischen Museumslandschaft bei und sorgt dafür, dass unsere Museen immer am Puls der Zeit und auf dem neuesten Stand sind. Die Zusammenarbeit hat sich bewährt und ich freue mich, sie auch weiterhin und mit neuen Akzenten fortzusetzen“, sagte Kulturministerin Vera Reiß nach der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit dem Museumsverband Rheinland-Pfalz e.V., in dem die Zusammenarbeit für die kommenden fünf Jahre geregelt wird.

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„Die Durchlässigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung weiter auszubauen, ist ein wichtiges Ziel der Wissenschaftspolitik in Rheinland-Pfalz. Ein Beitrag dazu ist es, beruflich Qualifizierten den Weg in die Hochschulen zu öffnen. Rheinland-Pfalz war vor fast 20 Jahren eines der ersten Bundesländer, das den Zugang zum Hochschulstudium ohne Abitur ermöglicht hat und das Land geht bis heute mit seinen Zugangsregelungen deutlich über den von der Kultusministerkonferenz gesetzten Rahmen hinaus. In diesem Prozess der Öffnung hat die Hochschule Kaiserslautern eine Vorreiterrolle und zeigt ein bemerkenswert großes Engagement.“ Das hielt Wissenschaftsstaatssekretär Prof. Dr. Thomas Deufel heute anlässlich eines Besuchs der Hochschule Kaiserslautern fest. Präsident Prof. Dr. Konrad Wolf und Studiengangsleiter der Fächer im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Fächer) präsentierten dort die Konzepte der Hochschule für das Studium beruflich Qualifizierter, Lehrende und Studierende berichteten über ihre Erfahrungen.

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„Kinder, die aus Syrien, Eritrea, dem Irak, Südosteuropa und vielen anderen Staaten zu uns gekommen sind und hier die Schulen besuchen, sollen so schnell wie möglich gut Deutsch lernen. Denn das ist die Basis dafür, dass die Integration in die Gesellschaft gelingt und dass sie ihren Bildungsweg erfolgreich fortsetzen können. Zusätzlich zu einer intensiven Sprachförderung in den Schulen bietet das Land Schülerinnen und Schülern ohne Deutschkenntnisse oder mit nur sehr geringen Sprachkenntnissen seit 2009 daher auch Feriensprachkurse in den Volkshochschulen an. In diesem Jahr liegt die Zahl der Ferien-Deutschkurse bei dem neuen Rekordwert von 331 Kursen.“ Das hielt Bildungsministerin Vera Reiß heute beim Besuch eines Feriensprachkurses der Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen in Budenheim fest. Im vergangenen Jahr hatten landesweit 134 Ferien-Deutschkurse stattgefunden, 2013 waren es 106.

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„Ein enger und vertrauensvoller Austausch zwischen Eltern und Schulen ist eine wichtige Voraussetzung, um Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer individuellen Begabungen und Bedürfnisse bestmöglich zu fördern. Ein intensives und gutes Zusammenwirken trägt maßgebend dazu bei, den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern durch den stetigen Ausbau der individuellen Förderung sicherzustellen“, unterstrich Bildungsministerin Vera Reiß beim diesjährigen Landeselterntag an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Koblenz. Unter der Überschrift „Welcher Schüler ist heute noch normal?“ befassten sich die Eltern mit einer sich verändernden Schülerschaft, Heterogenität und individueller Förderung.

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Drei Chöre aus Rheinland-Pfalz wurden in diesem Jahr mit der ZELTER-Plakette des Bundespräsidenten für ihr über 100-jähriges Engagement in Kultur und Gesellschaft geehrt. Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kirche St. Sebastian in Ludwigshafen hat Kulturstaatssekretär Walter Schumacher heute die höchste staatliche Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland für Chöre verliehen. „Ich freue mich, dass mit den Auszeichnungen die hohe Bedeutung der Chöre und Musikvereine für das kulturelle Leben unseres Landes gewürdigt und sichtbar wird. Als Begegnungsstätten für Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters sind sie verbindendes Element unserer Gesellschaft und tragende Säulen des Kulturlebens im Land“, so Kulturstaatssekretär Schumacher.

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Zum 24. Mal hat das Kulturministerium heute Preise an Kinos in Rheinland-Pfalz verliehen, die „mit ihrem anspruchsvollen und außergewöhnlichen Filmprogramm maßgeblich zur Lebens- und Erlebnisqualität im Land beitragen“, wie Kulturstaatssekretär Walter Schumacher heute bei der feierlichen Preisverleihung im Pro-Winzkino in Simmern betonte. Das Hunsrücker Kino feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag, zu dem der Kulturstaatssekretär herzlich gratulierte. Zwei aus dem Hunsrück stammende Filmschaffende bereicherten die Feierlichkeiten mit ihren Beträgen: Die in Wittlich geborene Schauspielerin Barbara Philipp, unter anderem bekannt aus Edgar Reitz‘ Film „Die andere Heimat“ und der Krimi-Serie „Tatort“, berichtete von ihren Erfahrungen im Filmgeschäft und der Autor und Filmregisseur Edgar Reitz gratulierte den Gewinner-Kinos passend zum Anlass mit einer Videobotschaft.

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Medienkompetenz ist ein zentraler Bildungsauftrag, der nicht am Schultor endet. Eltern sind wichtige Partner, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche für den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet und den digitalen Medien zu sensibilisieren. Die rasante technologische Entwicklung führt dazu, dass viele Eltern sich nicht ausreichend informiert und manchmal sogar vom Wissen ihrer Kinder überholt fühlen. „Damit Eltern ihren Kindern als Vorbilder und Vertrauenspersonen mit wertvoller Lebenserfahrung Hilfestellung und Rat geben können, wollen und müssen sie selbst Bescheid wissen, was sich hinter Web 2.0, Smartphone, WhatsApp und Co. verbirgt. Deshalb bieten wir als eine tragende Säule unter dem Dach des Landesprogramms ‚Medienkompetenz macht Schule‘ seit 2008 Elterninformationsabende an und konnten inzwischen mehr als 43.000 Eltern mit Informationen, Hinweisen und Tipps zur Mediennutzung unterstützen. Wenn alle an Schule Beteiligten – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern – sich gemeinsam und auf Augenhöhe zu den Chancen und Risiken austauschen, gelingt es am besten die Vorzüge der Digitalisierung zu nutzen.“ Das sagte Bildungsministerin Vera Reiß beim 1.000 Elternabend, der im Rahmen des Landesprogramms heute in Bingen an der Realschule plus „Am Scharlachberg“ stattfand.

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Am 5. Mai 2018 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag von Karl Marx. Im Mittelpunkt des Jubiläumsprogramms steht eine gemeinsam von Stadt und Land ausgerichtete Ausstellung über sein Leben und Wirken. Um die Ausstellung samt umfangreichem Veranstaltungsprogramm vorzubereiten und durchzuführen, wurde am 14. September die Karl Marx 2018-Ausstellungsgesellschaft mbH von Stadt und Land in Trier gegründet. Heute stellte der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher, gemeinsam mit seinem Stellvertreter, dem Trierer Kulturdezernenten Thomas Egger, die ersten Personen vor, die die Gesellschaft zum Leben erwecken und das Karl Marx-Jubiläum in Trier mitgestalten werden. Die Veranstaltung fand in der frisch eingerichteten Geschäftsstelle statt.

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