Die Qualifizierung für den inklusiven Unterricht wird für alle angehenden und für die bereits ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer im Land künftig per Gesetz festgelegt. Mit der Zustimmung zum Entwurf des Gesetzes zur Stärkung der inklusiven Kompetenz und der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften hat der Ministerrat dies heute im Grundsatz festgelegt. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur wird jetzt die Anhörung zu dem Gesetzentwurf einleiten.

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Mehr als 250 Schülerinnen und Schüler im Land können sich nach Vorbereitungskursen bis zu den Sommerferien ihre Türkischkenntnisse durch ein europaweit anerkanntes Zertifikat bescheinigen lassen und erwerben damit einen zusätzlichen Qualifikationsnachweis für Fremdsprachenkenntnisse. Möglich ist dies durch eine 2012 vereinbarte Kooperation des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur mit dem Landesverband der Volkshochschulen und der vom Deutschen Volkshochschulverband getragenen gemeinnützigen telc GmbH.

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Auf eine Entdeckungsreise durch Rheinland-Pfalz entführt die soeben erstmals erschienene Kinder-Kulturzeitung „Schatzkiste“ junge Leserinnen und Leser aus dem ganzen Land. Sie soll Kinder im Grundschulalter, die bereits einfache Texte lesen und verstehen können, neugierig auf das vielfältige, kinderfreundliche Kulturangebot in Rheinland-Pfalz machen und dabei allgemeine Leselust wecken.

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Kinosaal; Bild aerogondo © Fotolia.com

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur lobt auch in diesem Jahr den mit insgesamt 70.000 Euro dotierten Kinoprogrammpreis aus. Damit sollen rheinland-pfälzische Kinos für ihr qualitativ hochwertiges Programmangebot im Jahr 2014 ausgezeichnet werden.

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„Mit mehr selbstständigen Entscheidungsmöglichkeiten – auch im finanziellen und personellen Bereich, mit eigenen Budgets für verschiedene Aufgaben und mit mehr Gestaltungsspielräumen wollen wir unsere berufsbildenden Schulen (BBS) fit für die Zukunft machen. Gerade vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung des technischen Fortschritts, einer zukunftsorientierten Nachwuchssicherung bei Fachkräften und der absehbaren demografischen Entwicklung hat dies einen hohen Stellenwert für die Bildungspolitik im Land.“ Das unterstrich Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann in einem Pressegespräch mit der Schulleiterin der BBS Montabaur, Sabine Nugel, und mit den Schulleitern der BBS Gewerbe und Technik in Trier, Michael Müller, sowie der BBS Wirtschaft in Worms, Frank Puschhof, heute in Mainz.

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Unter dem Thema „Perspektiven für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“ findet am 23. und 24. März die 65. Jahresversammlung des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) in der Landeshauptstadt Mainz statt. Neben der rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministerin und Vorsitzenden der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) Vera Reiß nimmt auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Johanna Wanka, an der Tagung teil. Im Rahmen der heutigen öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung betonte Vera Reiß: „Die beruflichen Perspektiven junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern ist erklärtes Ziel der Landesregierung. Deshalb investieren wir einen großen Teil der Gelder, die mit der Übernahme der BAföG-Mittel durch den Bund jährlich frei werden – nämlich 25 Millionen Euro – zur Verbesserung der Beschäftigungssituation an den Hochschulen. Wenn wir wollen, dass die klugen Köpfe im Land bleiben bzw. aus anderen Regionen der Welt zu uns kommen, müssen wir ihnen hierfür auch verlässliche, langfristige Perspektiven bieten.“ Gleichzeitig begrüßte die rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerin den Vorstoß auf Bundesebene, bis zum 1. Januar 2016 ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern deutschlandweit sicherere berufliche Perspektiven bieten soll.

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Professor Helmut Schmidt, Foto: Jan Haas

Anlässlich der Auszeichnung von Professor Dr. Helmut J. Schmidt zum „Rektor/Präsident des Jahres“ durch den Deutschen Hochschulverband (DHV) im Rahmen der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ heute in Mainz erklärte Wissenschaftsministerin Vera Reiß: „Ich gratuliere Präsident Schmidt und der Technischen Universität Kaiserslautern zu dieser Würdigung. Professor Schmidt zeichnet sich seit vielen Jahren durch seinen vorbildlichen Führungsstil, sein Verhandlungsgeschick und seine Kommunikationsfähigkeit aus. Darüber hinaus ist er immer für die Mitglieder und Studierenden seiner Universität ansprechbar und sichtbar. Er wird als Präsident ‚ohne Fakultätsbrille‘ gesehen, was ihn auch für die Politik zu einem geschätzten Partner macht.“

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Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur vergibt auch in diesem Jahr den mit 10.000 Euro dotierten Martha-Saalfeld-Förderpreis. Damit will das Land Autorinnen und Autoren bei der Realisierung eines noch nicht abgeschlossenen Buchprojektes unterstützen. Die Bewerbungen um den Literaturpreis, der nach der Pfälzer Lyrikerin und Romanautorin Martha Saalfeld (geboren 1898 in Landau, gestorben 1976 in Bad Bergzabern) benannt ist, wird wie bereits im vergangenen Jahr auch zum Gegenstand einer germanistischen und literaturwissenschaftlichen Lehrveranstaltung der Universität Koblenz-Landau werden.

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Friedrich-Wilhelm Raiffeisen; Foto: Volks- und Raiffeisenbank Hachenburg

Als erste deutsche Nominierung für die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes bei der UNESCO wurde heute die Bewerbung der „Genossenschaftsidee“ an das Auswärtige Amt übergeben. Als Vertreter aus Rheinland-Pfalz waren Josef Zolk für die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft und Kulturstaatssekretär Walter Schumacher bei dem Festakt in Berlin. „Die im Westerwald entstandene ‚Genossenschaftsidee‘ ist heute noch sehr aktuell“, sagte Walter Schumacher und ergänzte: „Rund 1 Milliarde Menschen auf der Welt sind Mitglieder von Genossenschaften.“ Auch Bundesstaatsministerin für Kultur, Frau Professor Monika Grütters, und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Staatsministerin Brunhild Kurth, nahmen teil. Das Auswärtige Amt wird die Unterlagen in diesem Monat offiziell bei der UNESCO in Paris einreichen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden zudem die ersten 27 Traditionen und Wissensformen, die in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurden, feierlich ausgezeichnet.

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Dr.-Ing. Roswitha Kaiser (57) übernimmt ab Juli 2015 die Leitung der Direktion Landesdenkmalpflege der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE). Der bisherige Landeskonservator, Dr. Joachim Glatz, tritt Ende Juni 2015 in den Ruhestand. Dies teilte die rheinland-pfälzische Kulturministerin Vera Reiß heute mit. Aktuell leitet die Architektin die Abteilung Bau- und Kunstdenkmalpflege im hessischen Landesamt für Denkmalpflege.

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