„Die Forschung und die Forschungspolitik von heute legen den Grundstein für die Erfolge von morgen. Und sie legen damit den Grundstein dafür, dass wir den Herausforderungen der Zukunft begegnen können. Herausragende wissenschaftliche Leistungen auch für eine breitere Öffentlichkeit sichtbar zu machen, das ist das Verdienst von Forschungspreisen. Der Landauer Universitätspreis ist eine echte Institution und Preise wie dieser sind es, die das Wissenschaftsland Rheinland-Pfalz so lebendig und attraktiv machen.“ Das unterstrich Wissenschaftsministerin Vera Reiß heute bei der Verleihung der vom Freundeskreis der Universität ausgelobten „Landauer Universitätspreise“ im Festsaal der Universität in Landau. Dabei dankte sie dem Freundeskreis und den Stiftern der Preise für das Engagement und gratulierte den Preisträgerinnen und dem Preisträger zu ihren exzellenten Forschungsarbeiten und den verdienten Auszeichnungen.

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Latein und Griechisch sind auch bei der aktuellen Schülergeneration noch „in“. Das hat erneut der Landeswettbewerb „Certamen Rheno-Palatinum“ für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe belegt. 659 Schülerinnen und Schüler waren zur ersten Runde des dreistufigen Wettbewerbs angetreten. Die besten 14 dieser Klausur-Runde und die sechs Preisträger der zweiten Wettbewerbsrunde, in der eine Hausarbeit erstellt wurde, sind heute im Regino-Gymnasium Prüm ausgezeichnet worden. Prof. Dr. Thomas Deufel, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, der die Siegerehrung vornahm, lobte: „Alle Preisträgerinnen und Preisträger haben gezeigt, wie gewinnbringend es sein kann, mit Originaltexten aus der Antike zu arbeiten, und wie kreativ man sich mit ihren Inhalten und den zu Grunde liegenden Denkstrukturen auseinandersetzen kann.“

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Zum 197. Geburtstag von Karl Marx am 5. Mai hat die Bundesrepublik Deutschland dem Stadtmuseum Simeonstift Trier ein Porträt des Gelehrten vom berühmten Maler Willi Sitte als Dauerleihgabe überlassen. „Das große Karl-Marx-Jubiläum 2018 wirft sein Licht voraus. Die Dauerleihgabe des wertvollen Karl-Marx-Porträts von Willi Sitte durch die Bundesrepublik Deutschland ist ein Zeichen, welche Bedeutung der Karl-Marx-Ausstellung in dessen Geburtsstadt deutschlandweit beigemessen wird. Dass die gesamte Republik bereits jetzt auf Trier schaut und der Bund dem Stadtmuseum solch ein wertvolles Gemälde übergibt, lässt erahnen, wie viel Beachtung das Jubiläumsprogramm zum runden Geburtstag des Trierer Sohns finden wird.“

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Logo Europaschule Rheinland-Pfalz

„Europa wird nur dann weiter als Garant für Frieden wirken können, wenn es uns gelingt, möglichst vielen jungen Menschen die Europäische Idee nahe zu bringen. Hier werden die neuen Europaschulen des Landes Rheinland-Pfalz wichtige Arbeit leisten.“ Das hat die Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales, Jacqueline Kraege, heute bei der Überreichung der Zertifikate an die ersten 18 Europaschulen des Landes Rheinland-Pfalz in Mainz betont. Hans Beckmann, Staatssekretär des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, unterstrich: „Mit ihrem Engagement leisten die Europaschulen einen besonderen Beitrag zur Demokratieerziehung und zur Ausbildung interkultureller Kompetenzen. Ich bin zudem davon überzeugt, dass die ausgezeichneten Schulen mit ihrem europäischen und fremdsprachlichen Schwerpunkt bei der Schulwahl ein sehr interessantes Angebot darstellen.“

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Logo Tatort Eifel - Junior Award

Einzigartig in Deutschland ist der Nachwuchswettbewerb des Krimifestivals „Tatort Eifel“. Schülerinnen und Schüler schreiben nicht nur eine Krimigeschichte basierend auf der Einleitung eines berühmten Autors. Die Hauptgewinner dürfen ihre Geschichte anschließend mit professioneller Unterstützung als Drehbuch zu einem Hörspiel bzw. einem Spielfilm verarbeiten. „Die Eifel ist mittlerweile Deutschlands bekannteste Krimilandschaft. Hier treffen sich die Stars der Szene zum Festival. Gleichzeitig wird hier aber auch der Nachwuchs gefördert.“ Mit diesen Worten lobte Kulturstaatssekretär Walter Schumacher heute bei der Siegerehrung des Wettbewerbs im SWR-Funkhaus in Mainz alle 119 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des im Zweijahresrhythmus ausgetragenen Wettbewerbs und insbesondere die elf Schülerinnen und Schüler, denen er die von einer siebenköpfigen Jury vergebenen neun Preise überreichte. Alle hatten eine Kurzgeschichte des bekannten Krimiautors Ralf Kramp unter dem Motto „Es geht auch ohne Mord und Totschlag“ zu Ende geschrieben und die Gewinner dürfen ihre Geschichte in einem nächsten Schritt medial interpretieren.

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„Die strukturelle und pädagogische Weiterentwicklung der berufsbildenden Schulen im Land ist und bleibt ein zentrales Ziel unserer Bildungspolitik. Dem Ziel, ein leistungsstarkes und zukunftsfähiges schulisches Angebot für die berufliche Bildung auf Dauer bereitzustellen, sind wir im vergangenen Jahr bereits ein gutes Stück nähergekommen und wir wollen diesen Weg konsequent weitergehen.“ Das hielt Bildungsministerin Vera Reiß heute bei einem Treffen mit einer Expertengruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, von Lehrerverbänden und -gewerkschaften, der Schulleitungen von berufsbildenden Schulen (BBS) und des Landeselternbeirats fest. Die Expertengruppe hatte vor gut einem Jahr zwölf Empfehlungen zur Weiterentwicklung der berufsbildenden Schulen in den kommenden zehn Jahren vorgelegt. Vereinbarungsgemäß wurde nach einem Jahr eine Zwischenbilanz gezogen.

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Das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV) in Speyer soll künftig mit einer deutlich gestrafften, auf wenige profilbestimmende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konzentrierten Organisationsstruktur arbeiten. Das Forschungsprogramm wird sich auf die zukunftsweisenden Themen „Transformation des Staates in Zeiten der Digitalisierung“ und „Europäischer Verwaltungsraum“ konzentrieren. Politik und Verwaltung können auf diese Weise auf hochwertige wissenschaftliche Beratung zurückgreifen. Nach dem Auslaufen der bisherigen Förderung durch die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V. (WGL) im Jahr 2018 in Höhe von bislang jährlich knapp 3 Millionen Euro soll die Weiterfinanzierung des neu ausgerichteten Instituts durch das Bundesministerium des Innern und das Sitzland des FÖV, Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit den anderen Bundesländern sichergestellt werden.

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„Projekttage wie der Girls‘ Day geben jungen Menschen die wichtige Möglichkeit, frühzeitig in verschiedene Berufsfelder hinein zu schnuppern. Dadurch können sie herausfinden, welcher Ausbildungsweg oder Studiengang für sie nach dem Schulabschluss infrage kommt. Insbesondere im sogenannten MINT-Bereich, der vielfältige Chancen und Perspektiven bietet, ist Frauenpower unerlässlich zur Sicherung des Fachkräftebedarfs. Am Girls‘ Day werden viele Mädchen ermutigt, entsprechende Ausbildungswege oder Studiengänge für sich in Erwägung zu ziehen und sich zuzutrauen“, betonte Bildungsministerin Vera Reiß heute bei einem Besuch der Ausbildungswerkstatt und des Physiklabors der SCHOTT AG in Mainz. Sie dankte dabei allen Betrieben, die den Girls‘ Day sowie viele weitere MINT-Projekte zur Nachwuchsförderung unterstützen und so jungen Menschen Perspektiven eröffnen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten. Die Angebote in den Betrieben seien dabei eng verzahnt mit der Berufs- und Studienvorbereitung und MINT-Förderung in den Schulen.

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Der Niedergermanische Limes soll als Teil des UNESCO-Welterbes „Grenzen des Römischen Reiches“ auf die Liste der UNESCO-Welterbestätten eingetragen werden. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen heute gemeinsam mit den niederländischen Provinzen Gelderland, Utrecht und Südholland im Rheinischen Landesmuseum für Archäologie, Kunst- und Kulturgeschichte in Bonn unterzeichnet. Für Rheinland-Pfalz setzte Kulturstaatssekretär und Regierungsbeauftragter für das UNESCO-Welterbe Walter Schumacher seine Unterschrift unter das Abkommen. Daneben unterzeichneten Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, sowie die niederländischen Deputierten Annemieke Traag, Mariette Pennarts und Han Weber für die Provinzen Gelderland, Utrecht und Südholland. Auch die Direktorin der niederländischen Agentur für Kulturelles Erbe, Susan Lammers, nahm in Vertretung der niederländischen Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft an der feierlichen Veranstaltung teil.

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Charlotte Dietz, Staatssekretär Schumacher, Ulrike Dittrich / Foto: Europäische Kommission/Ezequiel Scagnetti

„Das Hambacher Schloss – und das Hambacher Fest, zu dem 1832 30.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Polen kamen – ist ein Symbol für den Kampf um bürgerliche Freiheiten und ein Versammlungsort für diejenigen, die sich in Deutschland und Europa Gleichheit, Toleranz und Demokratie verpflichtet fühlen. Aufgrund seiner wichtigen Rolle für die Geschichte und Kultur Europas steht es auf der Liste der Europäischen Kulturerbe-Stätten der Europäischen Union.“ Diese Zeilen sind auf dem Europäischen Kulturerbe-Siegel zu lesen, das die Europäische Kommission, vertreten durch den EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Tibor Navracsics, heute dem Hambacher Schloss, vertreten durch Schlossmanagerin Ulrike Dittrich, in Brüssel verliehen hat. Neben dem rheinland-pfälzischen Kulturstaatssekretär Walter Schumacher gratulierte auch die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments, Silvia Costa, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wenige Schritte vom Europäischen Parlament in der ehrwürdigen Solvay Bibliothek.

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