Mit einem 5-Punkte-Programm will das Wissenschaftsministerium gemeinsam mit den rheinland-pfälzischen Hochschulen dafür sorgen, dass Flüchtlinge und Asylsuchende, die im Land leben, möglichst schnell und unkompliziert ihr Studium fortsetzen oder aber bei entsprechender Eignung ein Studium überhaupt erst aufnehmen können. „Unsere Hochschulen beweisen schon lange eine sehr große Offenheit gegenüber jungen Menschen, die aus dem Ausland nach Deutschland kommen und hier studieren wollen. Zahlreiche Programme, Projekte und Initiativen belegen dies. Angesichts der großen Zahl von Asylsuchenden, die jetzt in unser Land kommen, wollen wir gemeinsam dieses Engagement noch verstärken“, betonte Bildungs- und Wissenschaftsministerin Vera Reiß heute in Mainz.

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Die rasante Digitalisierung der industriellen Produktion – bekannt unter dem Schlagwort Industrie 4.0 – ist auch für die Lehrkräfte und für Schülerinnen und Schüler in den berufsbildenden Schulen eine echte Herausforderung. Gemeinsam mit der 2009 gegründeten Nachwuchsstiftung des Verbands Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW-Nachwuchsstiftung) will das Land Rheinland-Pfalz daher für mehr Angebote zu diesem Thema für die Schülerinnen und Schüler als auch in der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften sorgen. Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann und Peter Bole, Leiter der VDW Nachwuchsstiftung in Frankfurt am Main, unterzeichneten dazu heute in Mainz einen Kooperationsvertrag.

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„Kinder und Jugendliche müssen bei ihrem Heranwachsen in der digitalen Welt von Anfang an begleitet werden. Mit Hilfe der Medienscouts ist es möglich, Schülerinnen und Schüler für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet zu sensibilisieren und sie über Chancen und Risiken aufzuklären“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute beim ersten landesweiten Erfahrungsaustausch für Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des Landesprogramms „MEDIENSCOUTS.rlp“ ausgebildet wurden, um Mitschülerinnen und Mitschüler im verantwortungsvollen Umgang mit den Angeboten des Internets zu sensibilisieren und zu beraten.

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In seiner heutigen Sitzung hat der Ministerrat im Zusammenhang mit dem Haushaltsentwurf für 2016 beschlossen, die Auflösung der Agentur für Qualitätssicherung, Evaluation und Selbstständigkeit von Schulen (AQS) mit Sitz in Bad Kreuznach zum Ende des Schuljahres 2015/2016 in die Wege zu leiten. Die hierfür erforderliche Änderung des Schulgesetzes soll im Landtag mit der Einbringung des Haushalts angestoßen werden. Die rund 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AQS, die zu wesentlichen Teilen aus der Schulaufsicht, aus dem Schuldienst und der Wissenschaft kamen, sollen danach in Schulen, in der Schulaufsicht, in Pädagogischen Serviceeinrichtungen, Hochschulen oder aber in der Landesverwaltung eingesetzt werden.

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Den traditionellen Besuch zum Schuljahresstart stattete die Bildungsministerin in diesem Jahr dem Mainzer Frauenlob-Gymnasium ab. Das Frauenlob-Gymnasium mit seinen rund 900 Schülerinnen und Schülern und rund 100 Lehrkräften ist eines von 21 Gymnasien in Rheinland-Pfalz, an denen das Abitur in acht Jahren erworben werden kann, in Verbindung mit einem speziell darauf ausgerichteten, verpflichtenden Ganztagsangebot. Daneben setzt das Frauenlob-Gymnasium einen Schwerpunkt im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und verfügt über ein Musikprofil, sodass ab der Orientierungsstufe alle Schülerinnen und Schüler im Klassenverband ein Musikinstrument spielen lernen. Auch am Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“ beteiligt sich das Gymnasium, das seit 2012 zudem „Modellschule für Partizipation und Demokratie“ ist.

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Anfang kommender Woche starten 34.200 ABC-Schützen an den rheinland-pfälzischen Grundschulen in ihr erstes Schuljahr. Die Zahl der Einschulungen sinkt damit erstmals seit zwei Jahren wieder – um knapp 300. Die Gesamtzahl aller Schülerinnen und Schüler an den gut 1.500 allgemeinbildenden Schulen liegt dann bei 415.200 und damit um etwa 3.000 niedriger als im vergangenen Schuljahr. Die berufsbildenden Schulen verzeichnen einen Schülerrückgang von etwa 1.200 und werden im kommenden Schuljahr rund 122.000 Jugendliche unterrichten. In einem erheblichen Maße – und zwar um knapp 50 Prozent von 151 auf 224 – steigt zum Schuljahresbeginn die Zahl der Deutsch-Intensivkurse. Um eine gute Unterrichtsversorgung zu gewährleisten wird das Land – wie im Vorjahr – rund 1.200 junge Lehrkräfte einstellen und damit rund 430 mehr als in der mittelfristigen Personalplanung für das Schuljahr 2015/2016 vorgesehen war.

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Um Mädchen gezielt für Physik zu begeistern, geht das Hofenfels-Gymnasium in Zweibrücken neue Wege: Der Physikunterricht wird ab dem kommenden Schuljahr in zwei siebten Klassen nach Geschlechtern getrennt unterrichtet. „Wir versprechen uns dadurch eine Erhöhung des Anteils von Mädchen in den Physik-Leistungskursen der gymnasialen Oberstufe und zusätzlich eine breitere Orientierung bei der Studien- und Berufswahl unserer Abiturientinnen“, erklärte Schulleiter Werner Schuff die Intention seiner Schule. Motiviert wurde das Gymnasium zu diesem Schritt durch Forschungsergebnisse, wonach sich Mädchen weniger für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik interessieren. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet von der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern. Prof. Dr. Mandy Rohs, Junior-Professorin für Pädagogik mit Schwerpunkt Schulentwicklung an der TU Kaiserslautern, die gemeinsam mit einer Kollegin und einem Kollegen der Physik-Didaktik diese Begleitung verantwortet, hält fest: „Seit Jahren ist bekannt, dass sich Mädchen ab der 7. Klasse verstärkt vom Fach Physik abwenden. Wir wollen untersuchen, inwieweit ein geschlechtergetrennter Physik-Unterricht ohne den geschlechtertypischen Wettbewerb dies ändern kann.“

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Das Projekt „Keine(r) ohne Abschluss (KoA)“ hat auch im vergangenen Schuljahr wieder mehr als 100 Schülerinnen und Schülern, die ansonsten ohne die Bescheinigung der Berufsreife die Schule verlassen hätten, neue Perspektiven eröffnet. „Von den insgesamt 133 Schülerinnen und Schülern, die im vergangenen Schuljahr die zehn KoA-Klassen landesweit besucht hatten, schafften 118 den Abschluss der Berufsreife. Das ist eine Erfolgsquote von fast 89 Prozent. 93 dieser jungen Menschen hatten zum Schuljahresende sogar schon einen direkten Anschluss gefunden – in Form einer Ausbildungsstelle, eines weiterführenden Schulbesuchs oder in Form eines Langzeitpraktikums wie beispielsweise eines Freiwilligen Sozialen Jahres“, fasste Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann die vorliegenden Ergebnisse des Projektes im Schuljahr 2014/2015 zusammen. Rund die Hälfte der Jugendlichen habe mittlerweile eine Lehre begonnen unter anderem im Bäcker-, Drucker-, Sanitär-, Dachdecker-, Friseur- oder Kfz-Handwerk sowie im Einzelhandel oder als Landschaftsgärtner.

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Die fünfte Runde des Landesprogramms „Jedem Kind seine Kunst“ wird nach den Sommerferien erst richtig losgehen – da beginnen bereits die Vorbereitungen für die Runde 6, also für Projekte, die im ersten Halbjahr 2016 realisiert werden sollen. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur ruft alle rheinland-pfälzischen Kulturschaffenden dazu auf, mit neuen Projekten bei „Jedem Kind seine Kunst“ mitzuwirken. Bis zum 16. September 2015 haben sie die Möglichkeit, drei Projektideen zu skizzieren und diese beim Ministerium einzureichen.

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Autorinnen und Autoren, die in Rheinland-Pfalz geboren worden sind, dort leben oder die durch ihr literarisches Schaffen eng mit dem Land verbunden sind, können sich bis Freitag, 2. Oktober 2015, um den Förderpreis zum Georg-K.-Glaser-Preis bewerben. Das teilten das Land Rheinland-Pfalz und der Südwestrundfunk (SWR) in Mainz mit. Sie vergeben gemeinsam den mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis, der sich an Autorinnen und Autoren richtet, die bereits eine literarische Buchveröffentlichung oder eine literarische Veröffentlichung in einer Anthologie oder Zeitschrift nachweisen können.

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