19 Schülerzeitungen im Land – in Print- und in online-Format – können sich über kräftige Zuschüsse für ihre Redaktionskassen freuen, denn sie zählen zu den Gewinnern des Schülerzeitungswettbewerbs des Landes 2014/2015. Dreifachen Grund zum Jubeln haben die Redakteurinnen und Redakteure der Hupe vom Max-Laue-Gymnasium in Koblenz, weil sie neben einer Top-Platzierung in ihrer Schulart auch noch zwei Sonderpreise ergattern konnten. Sieben weitere Schülerzeitungsredaktionen konnten neben einem der ersten drei Plätze in der Schulartenrangliste beziehungsweise im Wettbewerb der online-Zeitungen noch jeweils einen weiteren Sonderpreis gewinnen. 66 Schülerzeitungen in gedruckter Form und acht online-Zeitungen hatten sich für den Landeswettbewerb beworben, der alle zwei Jahre – im Wechsel mit Schülerzeitungswettbewerben der vier großen Tageszeitungen im Land – stattfindet.

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Der mit 10.000 Euro dotierte Georg-K.-Glaser-Preis 2015 geht an den in Hannover, Koblenz und Vallendar aufgewachsenen Schriftsteller Gerhard Henschel. Damit wird ein Lebenswerk geehrt, das mittlerweile zu einem der umfangreichsten Romanzyklen der deutschen Gegenwartsliteratur geführt hat. Der Georg-K.-Glaser-Preis wird seit 1998 vom Landessender Rheinland-Pfalz des Südwestrundfunks in Mainz und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur gemeinsam verliehen. In den vergangenen Jahren erhielten den Preis unter anderem Rafik Schami, Sabine Peters, Harald Martenstein und Ror Wolf.

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Mit einer Förderung von insgesamt rund 39,5 Millionen Euro aus dem Wettbewerb von Bund und Ländern für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Hochschullehre – bekannt als „Qualitätspakt Lehre“ – können die Universitäten in Mainz, Kaiserslautern und Koblenz-Landau sowie die (Fach-)Hochschulen in Kaiserslautern, Koblenz und Trier sieben bereits erfolgreich angelaufene Projekte zur Verbesserung der Hochschullehre bis zum Jahr 2020 weiter vorantreiben. Wissenschaftsministerin Vera Reiß gratulierte den erfolgreichen Hochschulen aus dem Land und betonte: „Die stetige Verbesserung der Studien- und der Lehrbedingungen an den Hochschulen ist ein zentrales Anliegen der Wissenschaftspolitik in Rheinland-Pfalz. So hat das Land den Hochschulen aus den Mitteln des Hochschulpakts von Bund und Ländern bis Ende dieses Jahres mehr als 40 Millionen Euro insbesondere für innovative Lehrprojekte und für Maßnahmen zur Öffnung der Hochschulen zur Verfügung gestellt. In der nächsten Phase des Hochschulpakts wird diese Unterstützung fortgesetzt. Das erfolgreiche Abschneiden bei der jetzigen neuen Runde im Qualitätspakt Lehre bestätigt, dass unsere Hochschulen bei der Weiterentwicklung ihres Lehrangebots gute und bundesweit beachtete Wege gehen.“

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Schülerinnen und Schüler aus weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz sollen noch häufiger die Chance erhalten, sich an historischen Originalschauplätzen direkt mit der Zeit des Nationalsozialismus und mit den Folgen seiner rechtsextremistischen Ideologie auseinanderzusetzen. Dieses Ziel verfolgt eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Bethe-Stiftung in Köln, dem von ihr mit der Organisation der Schülerfahrten beauftragten Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) in Dortmund und dem rheinland-pfälzischen Bildungsministerium. Die Vereinbarung unterzeichneten heute in Mainz die Stiftungsmitbegründerin Roswitha Bethe, Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann sowie IBB-Geschäftsführer Peter Junge-Wentrup.

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„In Rheinland-Pfalz haben Eltern von behinderten Kindern das Recht, zwischen dem inklusiven Unterricht an einer Schwerpunktschule und dem Unterricht an einer Förderschule zu wählen. Dies ist Ausdruck unserer Auffassung, dass Menschen mit Behinderungen selbstverständlich zu unserer Gesellschaft dazugehören sollen. Das bedeutet auch: Alle Lehrkräfte – sowohl die künftigen als auch die bereits im Dienst befindlichen – müssen auf inklusives Unterrichten vorbereitet und bei der Umsetzung begleitet werden“, das betonte Bildungsministerin Vera Reiß heute im Rahmen eines „Tages der Inklusion“ zu dem sich etwa 100 Anwärterinnen und -anwärter für das Grundschullehramt am Staatlichen Studienseminar im südpfälzischen Rohrbach trafen. Im Mittelpunkt stand die Vorbereitung der Lehrkräfte auf den inklusiven Unterricht im Rahmen der Lehrkräfteausbildung und die Vorstellung gelingender Beispiele aus der Praxis. Dabei wurde erstmals der Dokumentarfilm „Jedes Kind ist einzigartig. Die inklusiven Schulen in Rheinland-Pfalz“ des Filmemachers und Pädagogen Dr. Paul Schwarz vorgestellt, der den inklusiven Alltag an Schulen und in der Lehrkräfteaus- und -fortbildung in Rheinland-Pfalz umfassend beleuchtet.

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Die stetige Verbesserung der Studien- und der Lehrbedingungen an den Hochschulen ist ein zentrales Anliegen der Wissenschaftspolitik des Landes. Im Rahmen des Hochschulpakts 2020 hat die Landesregierung daher mit den staatlichen Hochschulen zahlreiche Projekte, die diesem Ziel dienen, vereinbart und finanziell gefördert. In der anstehenden dritten Phase des Hochschulpakts soll die Programmlinie zur Qualitätssteigerung der Hochschullehre gemäß dem Motto „Gute Lehre für ein erfolgreiches Studieren“ fortgeführt werden.

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„Mit dem Medienprojekt KinderUni bietet die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Kindern und Jugendlichen ein Angebot, das kaum zeitgemäßer und gewinnbringender sein könnte: Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Medienkompetenz – ob Video, Zeitung, Radio oder Internet –, während sie sich mit Themen rund um Hochschule, Wissenschaft und Forschung auseinandersetzen und diese für Gleichaltrige verständlich und interessant aufbereiten. Der Einblick, den die jungen Menschen dadurch in das Leben und Arbeiten an einer Hochschule erhalten, bietet wertvolle Orientierung, welche Wege nach der Schule für sie offen stehen.“ Das unterstrich Hans Beckmann, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, heute beim Besuch eines Videoworkshops, der im Rahmen des Medienprojektes KinderUni an der JGU für Jugendliche angeboten wird. Mit Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister, dem Vizepräsidenten für Forschung an der JGU, und Florian Preßmar, Referent für Medienkompetenz bei der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK), tauschte er sich zu dem besonderen Workshop-Angebot sowie zur Bedeutung der Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler an der Schnittstelle zwischen Schule und Hochschule insgesamt aus. Für ihr Medienprojekt KinderUni wurde die JGU im vergangenen Jahr mit dem Förderpreis Medienpädagogik der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS) ausgezeichnet.

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„In unserem Land gibt es mehr als 450 Museen. Der Museumsverband Rheinland-Pfalz e.V. übernimmt im Auftrag der Landesregierung seit Jahren wichtige Aufgaben bei der Beratung und Fortbildung für nichtstaatliche Museen im ganzen Land. Er trägt zur Qualität der rheinland-pfälzischen Museumslandschaft bei und sorgt dafür, dass unsere Museen immer am Puls der Zeit und auf dem neuesten Stand sind. Die Zusammenarbeit hat sich bewährt und ich freue mich, sie auch weiterhin und mit neuen Akzenten fortzusetzen“, sagte Kulturministerin Vera Reiß nach der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit dem Museumsverband Rheinland-Pfalz e.V., in dem die Zusammenarbeit für die kommenden fünf Jahre geregelt wird.

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„Die Durchlässigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung weiter auszubauen, ist ein wichtiges Ziel der Wissenschaftspolitik in Rheinland-Pfalz. Ein Beitrag dazu ist es, beruflich Qualifizierten den Weg in die Hochschulen zu öffnen. Rheinland-Pfalz war vor fast 20 Jahren eines der ersten Bundesländer, das den Zugang zum Hochschulstudium ohne Abitur ermöglicht hat und das Land geht bis heute mit seinen Zugangsregelungen deutlich über den von der Kultusministerkonferenz gesetzten Rahmen hinaus. In diesem Prozess der Öffnung hat die Hochschule Kaiserslautern eine Vorreiterrolle und zeigt ein bemerkenswert großes Engagement.“ Das hielt Wissenschaftsstaatssekretär Prof. Dr. Thomas Deufel heute anlässlich eines Besuchs der Hochschule Kaiserslautern fest. Präsident Prof. Dr. Konrad Wolf und Studiengangsleiter der Fächer im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Fächer) präsentierten dort die Konzepte der Hochschule für das Studium beruflich Qualifizierter, Lehrende und Studierende berichteten über ihre Erfahrungen.

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