Rheinland-Pfalz gehört erneut zu den Spitzenreitern im Ländervergleich bei den Hochschulabsolvierenden ohne Abitur. Das ergaben die heute veröffentlichten Berechnungen des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), denen zufolge sich Rheinland-Pfalz bei der Anzahl an Absolventinnen und Absolventen ohne Abitur sogar verbesserte. Damit liegt das Land im bundesweiten Vergleich auf dem dritten Platz hinter Hamburg und Berlin. Schlossen 2018 noch 2,2 Prozent ihr Studium ohne ein vorheriges Abitur ab, steigerte sich der Anteil 2019 auf 2,4 Prozent.

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In der dritten und letzten Runde der Maßnahme „Lichtblicke“ des Kulturministeriums werden weitere 10 Veranstaltungsprojekte mit insgesamt 206.700 Euro gefördert. Die Maßnahme „Lichtblicke“ soll insbesondere die Veranstaltungsbranche unterstützen und Verdienstmöglichkeiten in der Pandemie schaffen. Dafür stehen 750.000 Euro im Rahmen des 15,5 Millionen Euro umfassenden Landesprogramms „Im Fokus. 6 Punkte für die Kultur“ zur Verfügung. Durch die Kulturförderlinie „Lichtblicke“ erhalten insgesamt 35 Veranstaltungsprojekte Landeszuweisungen zur Verwirklichung digitaler, hybrider oder vielleicht in naher Zukunft auch wieder live stattfindender Kulturevents. Jede Veranstaltung kann mit bis zu 25.000 Euro gefördert werden.

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Die Kulturministerinnen und Kulturminister der Länder haben heute beschlossen, 18 Kulturformen und zwei Programme neu in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen. Darunter sind auch die beiden von Rheinland-Pfalz eingereichten Anträge zur „Weinkultur in Deutschland“ und zur „Hüttenkultur im Pfälzerwald“. Die 2019 als immaterielles Kulturerbe ausgezeichnete „Wiesenbewässerung in den Queichwiesen zwischen Landau und Germersheim“ soll Teil eines multinationalen Antrags für die repräsentative Liste der UNESCO werden.

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verlieh heute den beiden BioNTech-Gründern Özlem Türeci und Uğur Şahin das Große Verdienstkreuz mit Stern, die höchste Stufe des Bundesverdienstkreuzes. Damit würdigte er die herausragenden Verdienste des Forscherpaares bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie und der Entwicklung eines neuen Impfstoffes.

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Die Deportation von mehr als 6.500 Jüdinnen und Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland ist Thema einer umfassenden Ausstellung, die ab 7. April 2021 an vielen Orten in Südwestdeutschland sowie in Frankreich gezeigt wird. Bei den Verschleppungen am 22. und 23. Oktober 1940 handelt es sich um eine der ersten systematischen Deportationen durch die Nationalsozialisten. Das Ziel der Züge, die in zahlreichen Städten gestartet waren, war das Lager Gurs, das am Fuße der Pyrenäen in Südfrankreich 1939 für Flüchtlinge aus Spanien errichtet worden war. Viele der Deportierten starben dort oder in anderen Lagern Südfrankreichs. Die in Gurs Internierten wurden ab dem Sommer 1942 nach Auschwitz-Birkenau und Sobibor verschleppt und ermordet. Nur wenige Menschen überlebten.

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Die Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ und das Landesmuseum Mainz haben nach der coronabedingten Schließung ihre Pforten für Besucherinnen und Besucher wieder geöffnet. Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf, die Generaldirektorin der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE), Dr. Heike Otto, und Dr. Birgit Heide, Direktorin des Landesmuseums Mainz, begrüßten heute Morgen die ersten beiden Gäste in der wiedereröffneten Ausstellung. Dank zahlreicher Absprachen mit Leihgebern kann die Ausstellung um zwei Monate bis zum 13. Juni verlängert werden.

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Das Museum Schlosspark in Bad Kreuznach hat seine Türen wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Anlässlich der Wiedereröffnung besuchte Denis Alt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, das Kreuznacher Museum und informierte sich vor Ort über die Arbeit der Kultureinrichtung und das umgesetzte Hygiene- und Sicherheitskonzept. Das Museum Schlosspark hat seit dem 10. März 2021 seine Ausstellungsräume wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zur Steuerung des Zutritts für den Publikumsverkehr gilt eine Vorausbuchungspflicht. Abstandsgebot und Maskenpflicht müssen eingehalten werden.

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Das Kulturministerium vergibt auch in diesem Jahr den mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Kinoprogrammpreis. Damit sollen rheinland-pfälzische Programmkinos mit einem qualitativ hochwertigen Programmangebot ausgezeichnet werden. Bewerben können sich zum einen Programmkinos, die in den letzten drei Jahren mindestens einmal mit dem Kinoprogrammpreis ausgezeichnet wurden. Zum anderen sind auch Erstbewerbungen möglich. Die Unterlagen müssen bis zum 28. März an das Ministerium gerichtet werden.

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Im Sommer entscheidet die UNESCO über den Welterbe-Antrag des Landes zu den SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz. Dr. Denis Alt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, war in Worms, um sich vor Ort über die bauliche Situation der Synagoge zu informieren. Im Mauerwerk der Synagoge zeigt sich seit einiger Zeit eine verstärkte Rissbildung. Alt kündigte an, dass die Landesregierung die Vorbereitungen der Stadt Worms zur Sanierung des bedeutenden Kulturbaus mit 56.000 Euro unterstützt.

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Seit gestern ist die Durchführung von Präsenzveranstaltungen im Bereich der Schulabschlusskurse an Volkshochschulen und Mitgliedseinrichtungen der anerkannten Landesorganisationen der Weiterbildung wieder möglich. Weiterbildungsminister Konrad Wolf besuchte die Volkshochschule Bingen, um sich vor Ort über die Umsetzung der Kurse zu informieren und sich im Gespräch mit dem Leiter der Volkshochschule Bingen, René Nohr, Kursteilnehmenden und Lehrenden über die Erfahrungen der letzten Monate auszutauschen.

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