Die Zahl der Weiterbildungsveranstaltungen ist erneut deutlich gestiegen. 2017/2018 wurden 6.410 nach dem Bildungsfreistellungsgesetz anerkannte Maßnahmen angeboten, 2015/16 waren es noch 5.672. Das umfangreiche Angebot bietet Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine auf individuelle Bedürfnisse angepasste Auswahl an Möglichkeiten der Weiterbildung. Auch die Zahl der rheinland-pfälzischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die die gesetzlich garantierte Bildungsfreistellung in Anspruch nahmen, ist im Vergleich zum vergangenen Zweijahreszeitraum 2015/2016, wieder angestiegen. Dem Bildungsfreistellungsbericht ist zu entnehmen, dass in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt 25.037 Beschäftigte das Recht in Anspruch nahmen, innerhalb von zwei Jahren bis zu zehn Arbeitstage für berufliche oder gesellschaftspolitische Weiterbildung frei zu nehmen. 2015/2016 waren es noch 23.018.

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In Rheinland-Pfalz arbeiten das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, das Ministerium für Bildung sowie das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur zusammen mit ihren Partnern aus der Pflegepädagogik, der Pflege, des Gesundheitswesens und der Hochschulen mit Hochdruck an der Umsetzung der neuen generalistischen Pflegeausbildungen. Dies wurde in der heutigen Sitzung des Ministerrates deutlich, in der Arbeits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf über den derzeitigen Stand der Umsetzung berichteten. Die bisherigen drei beruflichen Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege werden auf Grundlage des Pflegeberufereformgesetzes des Bundes zu einer einheitlichen beruflichen Ausbildung und zu einer neuen akademischen Pflegequalifikation zusammengeführt.

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Auf der gestrigen Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs (MPK) mit der Bundeskanzlerin in Berlin wurden die Pakte für die Wissenschaft bestätigt. Damit steht einer Umsetzung der durch die Wissenschaftsministerinnen und -minister von Bund und Ländern ausgehandelten Vereinbarung nichts mehr im Wege. Die Mittel von Bund und Ländern aus dem Hochschulpakt werden nun dauerhaft bereitgestellt und ab dem Jahr 2024 auf jeweils 2,05 Milliarden Euro erhöht. Der Qualitätspakt Lehre wird vom Bund fortgeführt. Außerdem werden die Wissenschaftsorganisationen über den Pakt für Forschung und Innovation auch zukünftig jährlich drei Prozent Mittelaufwuchs erhalten.

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Die Schriftstellerinnen Yade Yasemin Önder und Ann Kathrin Ast sowie der Schriftsteller Alexander Broicher erhalten den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Martha-Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz 2019. Eine Fachjury wählte sie unter 52 Bewerberinnen und Bewerbern aus. Die Hauptpreisträgerin Yade Yasemin Önder erhält 5.000 Euro. Die Entscheidung über den 2. und 3. Platz fällt das Publikum am Abend der Preisverleihung. An der Erarbeitung einer sogenannten Shortlist mit acht Top-Titeln hatten auch Studierende des Campus Landau der Universität Koblenz-Landau im Rahmen einer Lehrveranstaltung mitgewirkt.

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Die Landesregierung stärkt die Ausbildung der Gesundheits- und Pflegeberufe an der Universität Trier und der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG). Die Universität Trier erhält fünf zusätzliche Professuren, die Hochschule in Ludwigshafen zwei. Dies gab Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf heute auf einer Pressekonferenz in Trier bekannt.

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Die Burg Pfalzgrafenstein bei Kaub ist ein unverwechselbares Wahrzeichen im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal und eines der bekanntesten mittelalterlichen Bauwerke in Rheinland-Pfalz. Um die Burg auch für Besucherinnen und Besucher attraktiv zu machen, hat die Generaldirektion Kulturelles Erbe die Pfalzgrafenstein umfassend saniert und ihre Präsentation neu gestaltet.

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„Das Fasten ist ein religiöser Ritus, der die drei Weltreligionen verbindet: Aktuell fasten Muslime im Ramadan, aber wir kennen das Fasten auch aus dem Judentum und die Fastenzeit im Christentum. Unser Grundgesetz garantiert uns allen die Möglichkeit, diesen religiösen Traditionen frei nachzugehen. Wir als Landesregierung stehen klar zur Religionsfreiheit für alle und garantieren ihre Ausübung“, sagte der für Kirchen und Religionsgemeinschaften zuständige Minister Konrad Wolf bei der Türkisch-Islamischen Gemeinde in Bullay. Gemeinsam mit Staatssekretärin Heike Raab war er vom DITIB Landesverband Rheinland-Pfalz zum Fastenbrechen eingeladen worden.

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Mit einem Sonderprogramm „Digitaloffensive Öffentliche Bibliotheken Rheinland-Pfalz“ 2019-2020 hilft das Land den Öffentlichen Bibliotheken in Dörfern, Verbandsgemeinden und Städten im Land bei der schnellen Digitalisierung. Für das Jahr 2019 werden zusätzliche Mittel von 350.000 Euro, für das Jahr 2020 von 150.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Förderung wird durch das Landesbibliothekszentrum (LBZ) vergeben. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den kleinen Bibliotheken, die oftmals neben- und ehrenamtlich geleitet werden.

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