Bildung, Wissenschaft und Forschung aus Rheinland-Pfalz sind auch in diesem Jahr auf der CeBIT in Hannover mit innovativen Projekten wieder herausragend vertreten. Von den 39 Ausstellern am Gemeinschaftsstand des Landes (C39, Halle 9) kommen allein 14 aus den Hochschulen. Vorgestellt werden zukunftsweisende Projekte wie „Skolelinux“, eine international erfolgreiche Plattform, die an rheinland-pfälzischen Schulen lizenzfreies Arbeiten und eine moderne Gestaltung des Unterrichts ermöglicht. Weitere Projekte sind beispielsweise individualisierte Online-Repetitorien zum Erlernen von Fremdsprachen oder neue Ansätze in der virtuellen Medienproduktion, der Gesundheitslogistikforschung, der Computergrafik sowie der Verbesserung von eLearning-Infrastrukturen. „Die Hochschulen des Landes machen mit ihren innovativen IT-Projekten und Vorträgen auf der CeBIT deutlich, dass exzellente Forschung eine entscheidende Grundlage für die Informations- und Kommunikationstechnologien und damit auch für Gesellschaft und Wirtschaft insgesamt darstellen“, so Staatssekretär Michael Ebling. Zu den Ausstellern gehören die Universitäten in Mainz, Trier, Kaiserslautern und Koblenz-Landau sowie die Fachhochschulen in Kaiserslautern und Worms.

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Analphabetismus ist ein hochsensibles Thema. Wie viele Menschen in Deutschland davon betroffen sind, lässt sich nicht exakt benennen. Grobe Schätzungen, wie etwa die Angaben des Bundesverbandes Alphabetisierung, gehen von vier Millionen Analphabeten bundesweit aus. Deshalb hat das Land Rheinland-Pfalz in der Vergangenheit einen Schwerpunkt auf Alphabetisierung im Rahmen der Weiterbildung gelegt. So wurden die Haushaltsansätze im letzten Haushalt deutlich erhöht. Die Angebote der Weiterbildungsträger zur Alphabetisierung erreichen jedoch auch in Rheinland-Pfalz noch lange nicht alle Menschen, die nicht oder nicht ausreichend gut lesen und schreiben können. Das Verbundprojekt Qualifizierung und Angebotsentwicklung in der Alphabetisierung und Grundbildung (ALBI) mit Schwerpunkt in Rheinland-Pfalz soll das nachhaltig ändern.

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Das Interesse an Weiterbildungsangeboten für die Sprachförderung in Kindertagesstätten ist immens. Parallel zu dem vom Land unterstützten flächendeckenden Ausbau der zusätzlichen Sprachförderung vor der Einschulung wächst die Zahl der Erzieherinnen, Erzieher und sonstigen pädagogischen Fachkräfte, die sich im Bereich der Sprachförderung weiterbilden wollen, stetig an. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur hat daher jetzt die Fördermittel für das Qualifizierungsprojekt Sprachförderung des Trägerverbundes aus Katholischer Erwachsennenbildung Rheinland-Pfalz, dem Landesverband der Volkshochschulen und der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung um mehr als 150.000 Euro auf über 510.000 Euro aufgestockt.

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„Das bundesweite Konjunkturprogramm wird in Rheinland-Pfalz - wie angekündigt - zügig, zielgenau und effektiv umgesetzt.“ Das unterstrich Ministerpräsident Kurt Beck heute in Mainz gemeinsam mit Innenminister Karl-Peter Bruch und Bildungsministerin Doris Ahnen. Für den Teil der Investitionen, die zusammen mit den Kommunen umgesetzt werden sollen, hat Innenminister Bruch jetzt in einem Schreiben an alle Stadt- und Kreisverwaltungen, die Verwaltungen der Verbandsgemeinden und verbandsfreien Gemeinden in Rheinland-Pfalz sowie an den Bezirkstag der Pfalz die Details zu Antragstellung und Bearbeitung bekannt gemacht. Bildungs- und Jugendministerin Ahnen hat zeitgleich die freien Träger von Kindertagesstätten und Schulen über die Umsetzung des Konjunkturprogramms informiert. „Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Bereitstellung konkreter Sanierungsbudgets für Kindertagesstätten und Schulen, die den Jugendämtern für die Kindertagesstätten einerseits sowie den Kreisen und Städten für den Schulbereich andererseits zugeteilt werden. Auf dieser Basis können vor Ort Prioritätenlisten und dann konkrete Förderanträge erarbeitet werden“, betonten die Bildungsministerin und der Innenminister.

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„Nach der verbesserten finanziellen Ausstattung der Hochschulen durch das Programm Wissen schafft Zukunft II und aktuell auch durch das Konjunkturprogramm sowie den intensiven Profilbildungsprozessen der Hochschulen im Rahmen der Forschungsinitiative des Landes im vergangenen Jahr sollen nun konsequenterweise auch die rechtlichen Handlungsmöglichkeiten weiter entwickelt werden. Mit dem neuen Hochschulgesetz schaffen wir für die Hochschulen erweiterte rechtliche Rahmenbedingungen, moderne und effiziente Strukturen aufzubauen und zu professionalisieren. In konsequenter Fortführung bisheriger Hochschulgesetzesnovellen werden ihnen flexiblere Handlungsspielräume, mehr Eigenverantwortung und größere Autonomie gegeben. Außerdem bleiben wir beharrlich auf unserem Kurs, die Hochschulen weiter für beruflich Qualifizierte zu öffnen. Auf diese Weise schaffen wir noch bessere Voraussetzungen, um die gestiegenen Herausforderungen im Wettbewerb um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Mittel erfolgreich zu bewältigen“, sagt Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, nach der heutigen Kabinettssitzung, in der über die Novelle des Hochschulgesetzes erstmals beraten wurde.

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Die besten rheinland-pfälzischen Schulen, die zur Ausbildungsreife führen, sind die Fritz-Walter-Schule in Kaiserslautern, die Hauptschule im Georg-Friedrich-Kolb-Schulzentrum in Speyer und die Regionale Schule in Altenglan. Diese Schulen wurden heute in Mainz mit den Landespreisen im bundesweiten Schulwettbewerb „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ ausgezeichnet. Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt und ist mit Preisgeldern von insgesamt 220.000 Euro dotiert.

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