„Mit den vom Ministerrat beschlossenen Eckpunkten einer Dienstrechtsreform für den öffentlichen Dienst in Rheinland-Pfalz verbinden sich auch eine Reihe von Verbesserungen vor allem für Lehrkräfte in Schulen“, unterstrichen Ministerpräsident Kurt Beck sowie Bildungs- und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen heute in Mainz. Der öffentliche Dienst im Land solle auch durch mehr leistungsbezogene Aufstiegsmöglichkeiten attraktiver werden. „Bildung hat für die rheinland-pfälzische Landesregierung oberste Priorität. Mit dem jetzigen Schritt stellen wir das erneut unter Beweis“, betonte der Ministerpräsident.

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Die allgemeinbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz werden in diesem Schuljahr von weniger Schülerinnen und Schülern besucht, die Klassen sind im Schnitt gesehen kleiner und die strukturelle Unterrichtsversorgung der Schulen ist besser als im vergangenen Jahr. Diese zentralen vorläufigen Ergebnisse der Schulstatistik für das Schuljahr 2009/2010 hat Bildungsministerin Doris Ahnen heute in Mainz vorgestellt.

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Die Zahl der Ganztagsgymnasien mit einem achtjährigen Bildungsgang (G8GTS) in Rheinland-Pfalz kann mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 durch vier neue Schulen auf dann 17 Gymnasien steigen. Nachdem bereits im Juni vorab das Frauenlob-Gymnasium (als dann viertes Gymnasium in Mainz) eine G8GTS-Option für das kommende Schuljahr erhalten habe, seien jetzt auch die gemeinsam von Schulen und Schulträgern gestellten Anträge für das Gymnasium Traben-Trarbach, für das Höhr-Grenzhausener Gymnasium im Kannenbäckerland und für das private Gymnasium der Zisterzienserabtei Marienstatt positiv beschieden worden, teilte Bildungsministerin Doris Ahnen heute mit. Zum Schuljahr 2008/2009 war bereits an neun Gymnasien im Land ein solcher verkürzter Bildungsgang zum Abitur in Verbindung mit einem Ganztagsschulkonzept gestartet, zum Beginn des laufenden Schuljahres folgten vier weitere Schulen.

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An den berufsbildenden Schulen im Land soll es auch zum Schuljahr 2010/2011 wieder mehr Angebote geben, die den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) oder aber eine fachlich hochstehende berufsqualifizierende Ausbildung - gegebenenfalls in Kombination mit dem Erwerb der Fachhochschulreife - ermöglichen. Bildungsministerin Doris Ahnen gab jetzt grünes Licht zur Einrichtung von beruflichen Gymnasien mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten an den sechs Standorten Prüm, Saarburg, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Wissen, Andernach und Montabaur sowie von drei Höheren Berufsfachschulen an den berufsbildenden Schule in Kaiserslautern, Rodalben und Zweibrücken. „Damit soll ein weiterer Beitrag geleistet werden, mehr Aufstiegschancen zu schaffen, die Durchlässigkeit im Bildungssystem zu erhöhen und zugleich den Anteil von Menschen auszuweiten, die im Laufe ihrer Ausbildung eine Hochschulzugangsberechtigung erwerben, und im gymnasialen Bereich an den berufsbildenden Schulen ist so ein flächendeckendes Angebot erreicht“, unterstrich Doris Ahnen. Zu diesem Schuljahr waren in Rheinland-Pfalz fünf berufliche Gymnasien, drei Höhere Berufsfachschulen und eine Berufsoberschule II neu an den Start gegangen.

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Rund 160 Schülerinnen und Schüler aus elf Gymnasien - darunter den beiden Aufbaugymnasien des Landes in Alzey und Neuerburg -, aus einer Integrierten Gesamtschule und einer Hauptschule im Land haben an der siebten landesweiten „Russisch-Olympiade“ teilgenommen. Im Landauer Max-Slevogt-Gymnasium traten sie an, um im künstlerischen und sprachlichen Wettstreit miteinander ihr Können zu messen. Von den Teilnehmern wurden im Sprachwettbewerb Fertigkeiten verlangt, wie sie im Unterricht ausgebildet und gefordert werden. So galt es, einen Test für das Leseverständnis zu absolvieren und in einer mündlichen Prüfung sich den Fragen zu ausgewählten Themen des Alltags, der Literatur und der Landeskunde zu stellen. Im Kreativwettbewerb führten die Schülerinnen und Schüler - meist in Gruppen - unter anderem kleine Theaterstücke und Sketche auf, trugen Gedichte oder Lieder vor.

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Nach zehn Jahren als Generalmusikdirektorin und Chefdirigentin des Philharmonischen Staatsorchester Mainz wird Catherine Rückwardt für eine Vertragsverlängerung über 2011 hinaus nicht zur Verfügung stehen. Dies erklärte die beliebte und erfolgreiche Chefin des Mainzer Orchesters heute. „Es war eine turbulente aber auch produktive und erfolgreiche Dekade mit dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz, die 2011 zu Ende gehen wird. Zehn Jahre als Chefdirigentin eines Orchesters drängen dann aber auch darauf, sich neuen Herausforderungen zu stellen“, begründete Catherine Rückwardt ihre Entscheidung.

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Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur hat heute in einer Feierstunde im Pro-Winzkino Hunsrück e.V. in Simmern den mit insgesamt 61.000 Euro dotierten Filmtheater-Programmpreis verliehen. Ihn teilen sich 13 rheinland-pfälzische Kinos, die im vergangenen Jahr cineastisch anspruchsvolle Filme gezeigt haben. Neun Kinos erhielten außerdem im Rahmen des Kinder und Jugendfilm-Programmpreises eine Förderung von insgesamt 9.000 Euro für ein ambitioniertes Programmangebot für das junge Publikum.

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Heute feiern beide Kaiserslauterer Fraunhofer-Institute - das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM und das Fraunhofer IESE - die Ehrung als „Ausgewählter Ort der Ideen 2009“ im Bundeswettbewerb „Deutschland - Land der Ideen“. Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Horst Köhler. Ausgezeichnet wird der von beiden Instituten entwickelte Fraunhofer-Innovationscluster “Digitale Nutzfahrzeugtechnologie“. Nutzfahrzeuge spielen eine immer größere Rolle in der Wirtschaft. Mit der Bündelung von Forschungs- und Entwicklungskompetenzen in diesem Bereich können Problemstellungen aus dem gesamten Lebenszyklus eines Nutzfahrzeugs, von virtueller Entwicklung über Entwicklung, Produktionsplanung und Fertigung bis hin zu Betrieb und Wartung gelöst werden.

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Ob wir im Alltag mit einer Plastiktüte in den Supermarkt gehen, die Wäsche mit Waschpulver waschen oder auf ärztlichen Rat hin ein Medikament einnehmen: Dies sind nur drei Beispiele von Errungenschaften aus dem weiten Feld der Biotechnologie. Biotechnologie dient aber nicht nur der Erleichterung des Alltags, sie spielt eine maßgebliche Rolle bei zentralen Zukunftsfragen. „Die Biotechnologien gelten als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Sie gewinnen zunehmend an Bedeutung für unterschiedliche Wirtschaftsbereiche und liefern Antworten auf globale Herausforderungen wie z. B. die Bekämpfung von Krankheiten, die Sicherung des Energie- und Rohstoffbedarfs oder den Klimawandel“, sagt Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur.

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