Den Kunstpreis Rheinland-Pfalz, die höchste Auszeichnung des Landes im künstlerischen Bereich, erhält in diesem Jahr die Schriftstellerin Ursula Krechel. Der mit 10.000 Euro dotierte Staatspreis wird "zur Anerkennung hervorragender Leistungen" jährlich abwechselnd auf dem Gebiet der bildenden Künste, der Literatur, der Musik, der Darstellenden Künste und des Films vergeben. Ursula Krechel, die 1947 in Trier geboren wurde, sei eine der wichtigsten deutschen Gegenwartsautorinnen, erläuterte die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Doris Ahnen, die Entscheidung der Jury. „Ursula Krechel ist eine renommierte und produktive Schriftstellerin, die sowohl in der Lyrik als auch in der Prosa herausragende Werke geschaffen hat“, sagte die Ministerin; in der deutschen Literaturszene spiele sie eine bedeutsame Rolle. Schon seit ihrem 1977 erschienenen Gedichtband mit dem Titel „Nach Mainz!“, der Fragen der weiblichen Selbstfindung thematisiere, seien Unterdrückung und Emanzipation Grundthema und Grundmotiv ihres Schreibens.

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Ein mindestens 100-jähriges aktives Musik- und Vereinsleben weisen die Chorgemeinschaften und Orchester auf, die von Ministerin Doris Ahnen am Sonntag mit der Zelter- und PRO MUSICA-Plakette in der Hunsrückhalle in Simmern ausgezeichnet wurden. In ihrer Rede zur Verleihung wies die Ministerin auf den hohen Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements im Vereinsleben hin. Gerade in ländlichen Gebieten prägten die kulturellen Laienorganisationen das soziale und kulturelle Leben.

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Am kommenden Dienstag ist es soweit: Voraussichtlich mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz machen den 23. Juni zu ihrem „Tag für Afrika“. Sie werden bei dem von der Mainzer Aktion Tagwerk organisierten Aktionstag zugunsten von Bildungsprojekten in Afrika beispielsweise Brötchen verkaufen, Akten kopieren, Treppen schrubben, Lagerräume aufräumen, Gärten auf Vordermann bringen oder andere Arbeiten verrichten und dafür vom Unterricht freigestellt. Die „Arbeitgeber“ - ob nun Unternehmen, Verwaltungen oder aber Privatpersonen - sorgen dann dafür, dass der „Tagelohn“ als Spende an die Aktion Tagwerk fließt.

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Das Frauenlob-Gymnasium in Mainz kann zum 1. August 2010 in ein Ganztagsgymnasium mit achtjährigem Bildungsgang umgewandelt werden. Diese Entscheidung hat jetzt Bildungsministerin Doris Ahnen getroffen. Ein Antrag von Schule und Schulträger auf Einrichtung eines G 8-Ganztagsgymnasiums (G8GTS) für das Schuljahr 2009/2010 war im Herbst 2008 wegen der noch nicht abgeschlossenen Schulentwicklungsplanung in der Landeshauptstadt vorläufig zurückgestellt worden. „Nach dem jetzigen Sachstand kann dieser Antrag nun für das Schuljahr 2010/2011 in eine Errichtungsoption umgewandelt werden. Wir wollen der Schule und der Stadt Mainz als Träger der Schule damit frühzeitig Planungssicherheit geben, und ich wünsche dem Frauenlob-Gymnasium auf dem weiteren Weg zum Ganztagsgymnasium mit achtjährigem Bildungsgang viel Erfolg“, unterstrich Doris Ahnen.

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Rheinhessen ist für vieles bekannt: die wunderbare Hügellandschaft, hervorragenden Wein, eine junge Kulturszene mit zahlreichen Festivals und Veranstaltungen, für römische Hinterlassenschaften, die Nibelungentradition oder das jüdische Erbe. Viel weniger bekannt und beachtet sind die zahlreichen Zeugnisse der Gotik in Rheinhessen. Die Landschaft ist geprägt von mittelalterlichen Sakralbauten, darunter die Katharinenkirche Oppenheim, der bedeutendste Bau der Gotik zwischen Straßburg und Köln, St. Stephan in Mainz, eine der ganz frühen gotischen Hallenkirchen in Deutschland, die Stiftskirche St. Martin in Bingen oder die Stiftskirche Liebfrauen in Worms sowie zahlreiche gotische Marienfiguren, wobei die Liste sich noch lange fortsetzen ließe. Ein neuer Kulturführer, der auf Initiative des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur entstanden ist und durch das Wirtschaftsministerium gefördert wurde, führt nun die gotischen Kirchen und Kulturdenkmäler der Region zusammen, um sie interessierten Kulturtouristen näher zu bringen und kulturtouristisch zu erschließen.

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Der Erfolg des Lernpatenprojekts „Keiner darf verloren gehen“, mit dem die Bürgerstiftung Pfalz gemeinsam mit dem Deutschen Kinderschutzbund Grundschulkindern mit besonderem Betreuungsbedarf gezielt weiterhilft, soll noch weiter in die Fläche getragen werden. Erreicht werden soll dies durch Landesmittel in Höhe von 43.550 Euro, die von Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen aus dem Programm „Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz“ bewilligt worden sind, sowie mit der jetzt herausgegebenen Handreichung für angehende Lernpatinnen und Lernpaten. Damit will das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur dazu beitragen, dass zum kommenden Schuljahr die Zahl der Schulen, die von der Unterstützung profitieren, und die Zahl der Lernpatinnen und Lernpaten in etwa verdoppelt werden können. Zudem soll die Unterstützung der ehrenamtlichen Lernpatinnen und Lernpaten durch ein Mentoren-Team intensiviert werden. Aktuell sind in dem Projekt 70 Lernpatinnen und Lernpaten an 23 pfälzischen Grundschulen im Einsatz.

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Die Schulstrukturreform, deren Umsetzung zum kommenden Schuljahr startet, wird auch Auswirkungen auf die Ausbildungswege für Lehrerinnen und Lehrer und auf die Struktur der Lehrämter in Rheinland-Pfalz haben. „Neu eingeführt wird ein Lehramt Realschule plus, für das sich Lehramtsstudentinnen und -studenten nach dem sechssemestrigen Bachelorstudium in einem dreisemestrigen Masterstudium ausbilden lassen können. Entsprechend der neuen Schulstruktur werden darin die Inhalte der bisher getrennten Ausbildungswege für Haupt- und für Realschullehrkräfte zusammengeführt. Das neue Lehramt wird nach der Besoldungsstufe A 13 (gehobener Dienst) bewertet“, teilte Bildungsministerin Doris Ahnen heute mit, nachdem der Ministerrat ihren entsprechenden Vorschlag zustimmend zur Kenntnis genommen hat. Es werde angestrebt, dass bereits die ersten Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums im Rahmen der 2007 gestarteten Lehrerbildungsreform das Masterstudium für das Lehramt Realschule plus beginnen können, also zum Wintersemester 2010/2011.

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Heute ist in Mainz die Gründung des ersten Helmholtz-Instituts in Deutschland, des Helmholtz-Instituts Mainz, besiegelt worden. Dazu unterzeichneten Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerin Doris Ahnen, Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, und Prof. Dr. Horst Stöcker, wissenschaftlicher Geschäftsführer des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung, gemeinsam ein Memorandum. Sie stellten Forschungsschwerpunkte und Struktur des neuen Helmholtz-Instituts Mainz vor, das seine Arbeit am 1. Juli aufnehmen und zu Struktur, Symmetrie und Stabilität von Materie und Antimaterie forschen wird.

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Den Georg-K.-Glaser-Preis erhält in diesem Jahr der Schriftsteller Jörg Matheis für seine Erzählung “Landschaften in der Ferne“. Der mit 10.000 Euro dotierte Literaturpreis wird gemeinsam vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur und dem Südwestrundfunk (SWR) verliehen. Die rheinland-pfälzische Kulturministerin Doris Ahnen wird den Preis am 08. Juli 2009 gemeinsam mit SWR-Landessenderdirektorin Dr. Simone Sanftenberg überreichen.

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