Wolf: „Verhandlungsergebnisse in Berlin sind wichtiger Schritt für Forschungs- und Hochschulpolitik“

Wissenschaftsminister Konrad Wolf äußert sich zu den gestern bekannt gewordenen ersten Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD im Bereich Bildung und Forschung: „Es sind gute Nachrichten, dass die Forschung gestärkt und unser Bildungssystem sozial gerechter wird.

Ich begrüße die Ankündigung, dass der Bund mit zwei Milliarden Euro sein Engagement in der Forschungsförderung deutlich erhöht. Im internationalen Vergleich haben wir noch einiges aufzuholen. Ohne den Bund können wir das nicht stemmen. Daher ist es richtig, dass sich die Verhandelnden darauf verständigt haben, hier Verantwortung zu übernehmen.

Von besonderer Bedeutung ist die Reform des BAföG. Mit einer großzügigeren Mittelausstattung von einer Milliarde Euro zusätzlich müssen wir erreichen, dass mehr junge Menschen vom BAföG profitieren können. Damit unterstützen wir Studierende aus Familien, die sich eine Studienfinanzierung nicht so einfach leisten können. Damit wird das BAFöG wieder zu dem zentralen Element, Chancengerechtigkeit in der Bildung herzustellen.

Insgesamt sind es gute Zeichen, die die Verhandlungen in Berlin für die Hochschulpolitik der nächsten Jahre geben“, so Wolf.