Wissenschaftsstaatssekretär Denis Alt: „Retter verdienen unseren Respekt!“

Im Rahmen der Aktionstage „Respekt. Bitte!“ – Gegen Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst besuchte Wissenschaftsstaatssekretär Denis Alt die Notaufnahme der Universitätsmedizin und sprach mit dem Vorstand, dem Leiter der Notaufnahme, betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Personalrat. Im diesen Rahmen stellte die Deeskalationstrainerin der Universitätsmedizin, Frau Ute Trüb-Genz, ihre Arbeit zur Prävention und Nachbereitung von Gewaltereignissen vor.

„Auch an der Universitätsmedizin nehmen die Gewalt- und Aggressionsereignisse gegenüber Helferinnen und Helfern zu. Das ist eine bedrückende Feststellung und wir werden nicht zulassen, dass diese Gewalt gegen Retter weiter um sich greift. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitätsmedizin leisten einen herausragenden Job und verdienen unseren Respekt dafür. Mit der Unterstützung der betroffenen Beschäftigten, der Verstärkung des Deeskalationsmanagements und einem konsequenten Anzeigen von Vorfällen ist die Universitätsmedizin bereits gut aufgestellt“, so Staatssekretär Alt.

Die Landesregierung hatte bereits 2015 eine landesweite Vereinbarung mit DGB und dbb getroffen und Maßnahmen auf den Weg gebracht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst stärker zu schützen. So wurden Sicherheitskonzepte entwickelt, bauliche Veränderungen in Dienststellen vorgenommen sowie Schulungen und Deeskalationstrainings durchgeführt. Auch die Einführung der sogenannten Bodycams bei der Polizei war Teil dieses Maßnahmenpakets. Vergangenen Dienstag hat der rheinland-pfälzische Ministerrat eine neue Erklärung mit DGB und dbb unterzeichnet. In dieser wurde die Fortführung der bestehenden präventiven Maßnahmen vereinbart. Sie sollen zukünftig passgenau auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Gewalt widerfahren haben, ausgebaut werden. So werden direkte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort benannt werden, die den Betroffenen zum Beispiel bei Fragen der medizinischen oder psychologischen Betreuung sowie Hilfestellungen bei der Anzeige der Gewalttat zur Seite stehen können.