Wissenschaftsminister Konrad Wolf zum Bologna-Prozess - „Europäische Studienreform erfolgreich umsetzen“

Als wichtiges Signal bezeichnete Wissenschaftsminister Konrad Wolf die gemeinsame Erklärung von Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz zur Europäischen Studienreform. Sie ziehe nicht nur eine positive Zwischenbilanz, sondern würdige insbesondere auch die Leistungen der Hochschulen im Bologna-Prozess.

„Angesichts der aktuellen Debatten in Europa müssen wir dazu stehen: Die europäische Idee ist aktueller denn je. Wir bauen an einem Europa, das den Menschen nützt. Hochschulen und Wissenschaft haben da einen großen Anteil. Forschung und Lehre implizieren immer Internationalität.“

Auch die rheinland-pfälzischen Hochschulen haben die Herausforderung, die mit der Schaffung eines europäischen Hochschulraums verbunden ist, mit großem Engagement erfolgreich gemeistert. Ein offensichtlicher Beleg dafür ist das Studienangebot, das sich im Wintersemester 2015/2016 zu 97 Prozent aus Bachelor- oder Masterstudiengängen zusammensetzt. 

Mit der gemeinsamen Erklärung der Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz zur Europäischen Studienreform seien Zielsetzungen zur Weiterentwicklung der Bologna-Reform verbunden. „Die Schaffung eines europäischen Hochschulraums muss ein dynamischer Prozess sein, der sich zu Gunsten von Lehrenden und Lernenden verändert und wandelnde Bedürfnisse aufnimmt. Daran werden wir in Rheinland-Pfalz gerne mitarbeiten“, sagte Wolf.