„Weltweit einzigartig!“- Wissenschaftsminister Konrad Wolf gratuliert der Technischen Universität Kaiserslautern zu acht Millionen Euro für Computertomografen.

Die Förderung neuer Projekte durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist nicht nur mit beachtlichen Fördermitteln, sondern auch mit viel Prestige für die beteiligten Forscherinnen und Forscher sowie deren Universitäten verbunden.

„Die aktuelle DFG-Förderzusage zur Beschaffung eines Computertomografen unterstreicht die nationale und internationale Leistungsfähigkeit der Technischen Universität Kaiserslautern und der dort tätigen Forscherinnen und Forscher sowie deren Kolleginnen und Kollegen aus Dresden und Karlsruhe. Ich beglückwünsche Sie alle zu diesem Erfolg, Ihnen gilt mein Dank, denn sie sind es, die mit ihrem großen Engagement und ihren kreativen Ideen die Forschung weiter voranbringen.“

Dank der Förderzusage in Höhe von acht Millionen Euro kann an der Technischen Universität Kaiserslautern nun ein Computertomograf beschafft werden, der das zentrale Forschungsgerät  für ein weltweit einzigartiges Zentrum zur Untersuchung  von Bauteilen mit realen Abmessungen sein wird.

Was in der Medizin seit vielen Jahren durch Früherkennung dem Wohl der Patienten dient, soll künftig neue Erkenntnisse in der Baustofftechnologie liefern. Denn im Massivbau nimmt die Computertomografie, bei der Proben zerstörungsfrei durchstrahlt werden, eine zunehmend bedeutende Stellung ein. Neu und einzigartig ist allerdings, dass in diesem Zentrum beispielsweise stabförmige Stahlbetonbauteile mit Querschnittsabmessungen von mindestens 30 cm x 30 cm durchleuchtet und darin Risse von 0,1 mm Breite gesehen werden können. 

„Das neue Untersuchungszentrum wird das Forschungsprofil der Technischen Universität Kaiserslautern in zentralen Bereichen des Bauingenieurwesens, der Mathematik und Informatik weiter stärken. Alle Bereiche haben durch ihre interdisziplinäre Zusammenarbeit zu diesem Erfolg beigetragen. Kaiserslautern wird dadurch für den nationalen und internationalen wissenschaftlichen Nachwuchs sowie ausgewiesene Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher als Forschungs- und Kooperationsstandort noch attraktiver. Die Forscherinnen und Forscher profitieren dabei auch von der Forschungsinitiative des Landes, die auf Langfristigkeit angelegt bereits seit 2008 die Profilbildung der Universitäten und Fachhochschulen mit bisher rund 160 Millionen Euro befördert hat.“, so Konrad Wolf weiter.