Vielfalt der Kulturlandschaft in Rheinland-Pfalz ein gemeinsamer Erfolg

„Die besondere Vielfalt der rheinland-pfälzischen Kulturlandschaft haben wir dem außerordentlichen Engagement von Kulturschaffenden und Kulturvermittelnden in allen Bereichen des Kulturwesens zu verdanken. Die Kulturpolitik der Landesregierung schafft den Rahmen dafür, dass Künstlerinnen und Künstler uns mit Ihrer Arbeit zum Nachdenken anregen. Wir wollen auch Kreativität fördern und vielen Menschen den Zugang zur Kultur überall im Land ermöglichen. Kulturpolitik ist ein wichtiger Teil der Gesellschaftspolitik.“ Das unterstrich Kulturministerium Vera Reiß heute im Mainzer Landesmuseum bei einem Treffen mit rund 200 Kulturschaffenden aus ganz Rheinland-Pfalz. Um sich in ihrer neuen Funktion als Kulturministerin mit Kulturschaffenden und Kulturvermittlern auszutauschen, sich kennenzulernen und bereits bekannte Gesichter zum Jahresbeginn zu begrüßen, hat sie Vertreterinnen und Vertreter der rheinland-pfälzischen Kulturlandschaft gemeinsam mit Kulturstaatssekretär Walter Schumacher empfangen, die landesweit das vielfältige Kulturangebot gewährleisten.

„Künstlerinnen und Künstler entwickeln neue Ideen, antizipieren Entwicklungen, weisen Wege in die Zukunft und tragen zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit bei. Es ist Aufgabe der Kulturpolitik sicherzustellen, dass Künstlerinnen und Künstlern dies ermöglicht wird.“ Das betonte die Kulturministerin in Ihrer Begrüßung. In Rheinland-Pfalz habe sich kulturell in den letzten Jahren viel bewegt – durch das Engagement der Kulturschaffenden, aber auch durch das eindeutige Ziel der Landesregierung, den Kulturbereich zu stärken und für kulturelle Bildung und Teilhabe noch weiter zu öffnen, so Vera Reiß. Die besondere Vielfalt der kulturellen Angebote im ganzen Land sei ein eindrucksvoller Beleg für den großen Einsatz der Kunstschaffenden. Das reichhaltige Angebot beginne bereits in den Kitas und Schulen, wo kreative Initiativen, die jungen Menschen etwa durch Kunst und Musik an Kultur heranführten. Das breite Engagement der Verbände ermögliche vielen Bürgerinnen und Bürgern die kulturelle Teilhabe vor Ort und biete für jede Kreativität die richtige Gruppe an Gleichgesinnten. Wichtig für Rheinland-Pfalz seien neben der Soziokultur und der freien Kulturszene aber auch die Pflege der Hochkultur, vor allem der Theater und Orchester im Land, und die Bewahrung des reichhaltigen kulturellen Erbes.

Die Kulturministerin dankte den Anwesenden, dass Initiativen der Landesregierung auf große Resonanz stießen und tatkräftig unterstützt würden, so etwa die Kampagne Leselust in Rheinland-Pfalz zur Leseförderung und das Landesprogramm Jedem Kind seine Kunst, das Kindern und Jugendlichen kulturelle Bildung durch eigenes Mitmachen vermittelt und gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern erfolgreich umgesetzt wird. „Gemeinsam verfolgen wir ein Ziel: Dafür zu sorgen, dass wir eine spannende, lebendige, innovative Kulturszene im Land haben und behalten. Für dieses Anliegen möchte ich mich mit ganzer Kraft einbringen und ich danke Ihnen dafür, dass Sie das Gleiche tun“, so die Kulturministerin.