Unterrichtsversorgung in Berufsbildenden Schulen liegt im Schuljahr 2009/2010 bei 93,8 Prozent

Die strukturelle Unterrichtsversorgung an den berufsbildenden Schulen (BBS) hat sich im Schuljahr 2009/2010 auf 93,8 Prozent verbessert. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen und dem weiteren Ausbau der vollzeitschulischen Wahlbildungsgänge - wie beruflichen Gymnasien oder Höheren Berufsfachschulen - sei es gelungen, im jetzt laufenden Schuljahr einen höheren Anteil der Pflichtstunden und Differenzierungsangebote in den berufsbildenden Schulen mit Lehrerzuweisungen abzudecken als im Vorjahr (93,1 Prozent), betonte Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß.

Ministerium und Schulaufsicht bemühten sich nach Kräften, die berufsbildenden Schulen bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen zu unterstützen, versicherte sie. Zum Beginn dieses Schuljahres (also zum 1. August) seien für die berufsbildenden Schulen 44 Lehrkräfte, Anfang November weitere 69 Berufsschullehrkräfte eingestellt worden. Außerdem seien Anfang November sieben Einstellungen in die Ausbildung zum Fachlehrer und zwei in die Ausbildung zur Lehrkraft für Fachpraxis erfolgt. Im Rahmen des Seiteneinsteigerprogramms seien zudem zum 1. November 13 Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen mit Bedarfsfächern für den Schuldienst angeworben worden. Weitere Einstellungen im BBS-Bereich würden bei der Schulaufsicht derzeit vorbereitet.