Universität Kaiserslautern setzt sich im „Wettbewerb exzellente Lehre“ durch - 1 Millionen Euro für Innovative Konzepte

Die TU Kaiserslautern hat sich im bundesweiten „Wettbewerb für exzellente Lehre“ mit einem der besten strategischen Gesamtkonzepte zur Stärkung der Hochschullehre durchgesetzt und erhält für die Umsetzung der eingereichten Konzepte 1 Million Euro.

„Zu diesem großen Erfolg gratuliere ich der TU Kaiserslautern sehr herzlich. Der Erfolg bei diesem Wettbewerb zeigt auf erfreuliche Weise, dass Kaiserslautern nicht nur ein renommierter Forschungsstandort ist, sondern dass Studierende hier ebenso exzellente Lehrbedingungen vorfinden. Das Land Rheinland-Pfalz hat sich von Anfang an konsequent für den 'Wettbewerb exzellente Lehre' eingesetzt, um die Bedeutung exzellenter Lehre hervorzuheben. Lehre und Forschung sind beides Grundlage für eine gute und nachhaltige Hochschulqualität“, so Wissenschaftsministerin Doris Ahnen.

Der gemeinsame „Wettbewerb exzellente Lehre“ von Kultusministerkonferenz und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft war Ende Januar 2009 durch den Stifterverband ausgeschrieben worden. Ziel des Wettbewerbes ist es, den hohen Stellenwert der Hochschullehre sichtbar zu machen und seine Bedeutung zu unterstreichen.

60% aller Universitäten und 40 % aller Fachhochschulen (57 Universitäten, 47 Fachhochschulen und vier Kunst-/Musikhochschulen) hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Die TU Kaiserslautern musste sich dann noch in der Endrunde unter insgesamt 13 Universitäten durchsetzen. Der Preis ist mit insgesamt 10 Millionen Euro dotiert und wurde unter 6 Universitäten und 4 Fachhochschulen vergeben.

Ausgezeichnet wurden strategische Konzepte, in denen die Hochschulen ihre Ziele für Studium und Lehre definieren und darlegen, wie sie ihre Attraktivität als Ausbildungsstätte maßgeblich steigern wollen.

Bei der Auswahl der Konzepte der TU wurden von der Jury insbesondere Projekte hervorgehoben, die die Qualität in Studium und Lehre weiterentwickeln und die Studienerfolgsquote und die Attraktivität der Studiengänge steigern. Das 8-wöchige Pre-Bachelor-Programm beispielsweise soll den Studienanfängern den Einstieg ins Studium erleichtern.
 
Charakteristisch für alle Maßnahmen ist die enge Abstimmung mit den Studierenden. Die Fachbereiche Elektro-/Informationstechnik, Informatik, Maschinenbau/Verfahrenstechnik und Mathematik haben sich verpflichtet, die Maßnahmen als Pilotfachbereiche durchzuführen. Für die Steuerung des Qualitätsprozesses wird an der TU ein externer Beirat für Studium und Lehre eingerichtet.