Transfer-Audit des Stifterverbands: Hochschule Ludwigshafen stärkt Austausch mit Partnern

Die Hochschule Ludwigshafen stellte heute auf einer Abschlussveranstaltung ihre neue Transferstrategie öffentlich vor. Das Konzept soll wirksame Strukturen schaffen, um den Austausch der Hochschule mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. Die Strategie wurde im Rahmen des Transfer-Audits des Stifterverbands erarbeitet, das zurzeit in der Pilotphase läuft.

Wissenschaftsminister Konrad Wolf freut sich, dass bereits die zweite Hochschule in Rheinland-Pfalz den Prozess erfolgreich abschlossen hat: „Die Stärke der Hochschulen ist der Praxisbezug und eine enge Kooperation mit der Wirtschaft und vielen weiteren gesellschaftlichen Akteuren. Das macht die Hochschulen für viele Studierende und Forschungsaufträge attraktiv. Das Transfer-Audit des Stifterverbands unterstützt hier die Hochschulen in ihren Kooperationen und hilft ihnen, das eigene Transferprofil noch zu schärfen. Ich freue mich, dass alle rheinland-pfälzischen Hochschulen die Begleitung durch den Stifterverband so offen aufgenommen haben und ein hohes Engagement an den Tag legen.“

Das Wissenschaftsministerium hatte sich mit dem Stifterverband verständigt, dass alle rheinland-pfälzischen Hochschulen die Möglichkeit erhalten, an der Pilotphase des Transfer-Audits teilzunehmen. Am Beispiel des Landes Rheinland-Pfalz soll eine auf ein Bundesland bezogene Untersuchung der Transferaktivitäten der Hochschulen erfolgen. Die Ergebnisse der rheinland-pfälzischen Erfahrungen sollen in die Entwicklung des „Transfer-Audit für Hochschulen“ einfließen, das der Stifterverband im Anschluss an die Pilotphase allen deutschen Hochschulen zur Verfügung stellen wird.