Schulsozialarbeit wird deutlich weiter ausgebaut - 44 neue Standorte - insgesamt 240 Schulen

„An fast 240 allgemeinbildenden Schulen im ganzen Land werden im kommenden Schuljahr durch eine finanzielle Förderung der Landesregierung Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter Lehrkräfte und Eltern im Erziehungsprozess unterstützen sowie Schülerinnen und Schülern bei Problemen innerhalb und außerhalb der Schule helfen.“ Das kündigte Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen an, die jetzt die Freigabe für die Einrichtung von 44 neuen Standorten für Schulsozialarbeit erteilt hat. Die Fördermittel des Landes für die Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen steigen dabei um fast 658.000 Euro auf rund 4,483 Millionen Euro pro Jahr.

„Das Hauptziel der Bildungs- und Jugendpolitik im Land ist es, allen Kindern und Jugendlichen bessere Bildungschancen zu verschaffen. Besonderes Augenmerk gilt dabei jungen Menschen in schwierigen Lebensphasen. Die Schulsozialarbeit ist ein gutes Instrument, um ihnen intensiver zu helfen“, unterstrich Doris Ahnen. Das Konzept der Schulsozialarbeit sei vor allem aus zwei Gründen zu einem Erfolgsmodell geworden: Einerseits sei die Schulsozialarbeit für die Schule ein zusätzliches Beratungs- und Hilfsangebot, das den Auftrag der Lehrkräfte unterstütze und das schulische Leben bereichere. Andererseits biete die enge Verzahnung mit den sonstigen Angeboten der Jugendhilfe die Chance für eine umfassende Unterstützung für die einzelnen Schülerinnen und Schüler sowie für die Eltern.

Anlage:
Liste der im Schuljahr 2009/2010 neu geförderten Standorte von Schulsozialarbeit