Schulsozialarbeit unterstützt Lehrkräfte an BBSen

Die Unterstützung für die Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen (BBS) durch Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter kann 2015 auf hohem Niveau fortgesetzt werden. Bildungsministerin Vera Reiß hat jetzt öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe sowie Trägervereinen von Schulsozialarbeit Landesmittel im Umfang von rund 1,3 Millionen Euro für Einsätze an berufsbildenden Schulen bewilligt. Insgesamt werden mit Haushaltsmitteln des Landes in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro momentan rund 52 Personalstellen für Schulsozialarbeit an 60 berufsbildenden Schulen finanziert und gefördert.

„Schulsozialarbeit ist aus der BBS nicht mehr wegzudenken. Der Einsatz von Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern hat gerade bei der Begleitung von Jugendlichen im Berufsvorbereitungsjahr und in der Berufsfachschule I eine unbestreitbar hohe Bedeutung. Zunehmend wird Schulsozialarbeit aber auch in anderen Schulformen der BBS nachgefragt. Die Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter unterstützen und beraten Jugendliche auf dem Weg zu einem erfolgreichen Schulabschluss, bei Fragen der Berufswahl, aber auch bei der Bewältigung ihrer jeweiligen individuellen Lebensumstände. Sie arbeiten dabei eng mit den Lehrkräften zusammen und sind ein wichtiges Bindeglied in die örtliche Jugendhilfe“, unterstrich Vera Reiß. Sehr erfreulich sei dabei, dass viele Schulträger von berufsbildenden Schulen im Land den Bedarf einer solchen unterstützenden Kooperation von Jugendhilfe und Schule anerkennen und sich gemeinsam mit dem Land auch finanziell engagierten.