Rheinland-Pfalz beim digitalen Lernen in Schulen in der absoluten Spitzengruppe der Länder

Als „ebenso eindeutige wie erfreuliche Bestätigung für den Erfolg des bereits 2007 gestarteten Landesprogramms Medienkompetenz macht Schule“ sehen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Bildungsministerin Vera Reiß die Platzierung des Landes unter den Top 3 im „Länderindikator 2015 – Schule digital“ der Deutschen Telekom Stiftung, der heute in Berlin veröffentlicht wurde. „Die digitale Welt ist fester Bestandteil der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern. Es ist daher wichtig, dass sie sich in der Schule mit den Möglichkeiten digitaler Medien vertraut machen und sich damit auch kritisch auseinandersetzen. Mit der Landeskonzeption zur Medienbildung und dem speziellen Landesprogramm zur Unterstützung der Schulen gelingt dies offenkundig sehr gut“, unterstrichen die Ministerpräsidentin und die Bildungsministerin.

In der Studie der Stiftung, die auf einer repräsentativen Befragung von 1.250 Lehrkräften bundesweit basiert, wird den Schulen in Rheinland-Pfalz unter anderem bescheinigt, dass sehr häufig digitale Medien im Unterricht eingesetzt werden, dass sie dafür über eine gute Ausstattung verfügen und dass in sehr hohem Maße detaillierte, schuleigene Konzepte zur Medienbildung vorhanden sind.

Das Lehren und Lernen mit digitalen Medien wird in Rheinland-Pfalz seit Beginn des Landesprogramms „Medienkompetenz macht Schule“ konsequent mit Weiterbildungen von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und deren Eltern in den Bereichen Mediennutzung, digitales Lernen, Jugendmedienschutz und Datenschutz intensiviert. Zusätzlich zu einer Ausstattungsinitiative, mit der das Land die Schulen bislang durch die Bereitstellung von mehr als 1.400 Interaktiven Whiteboards und über 10.000 Notebooks oder Tablet-PCs unterstützt hat, wurden unter anderem rund 53.000 Lehrkräfte im Land für den Medieneinsatz im Unterricht fortgebildet.