Projekte der Digitalisierung in der Hochschulbildung ausgezeichnet

Die Hochschulen stehen vor großen Veränderungen, so Wissenschaftsminister Konrad Wolf. „Mit den neuen Kommunikationstechnologien und der Digitalisierung ändern sich nicht nur Lehre und Forschung, sondern auch die Hochschulen selbst. Die Erwartungen sind hoch. Wir versprechen uns neue Individualisierungsmöglichkeiten in der Lehre und zusätzliche Chancen für lebenslanges Lernen“, so Konrad Wolf.

Der Minister zeigte sich sehr erfreut über das Abschneiden rheinland-pfälzischer Hochschulen bei der von der Bundesregierung ausgelobten Förderung von Konzepten der Digitalisierung in der Hochschulbildung. „Die TU Kaiserslautern ist an vier, die Uni Mainz an zwei der besten Konzepte beteiligt, die sich mit digitalen Systemen und Aufgabenformaten beschäftigen, um die Lehr- und Lernangebote zu verbessern. Das bringt die Hochschulen weiter voran“, gratulierte der Wissenschaftsminister.

Die ersten 20 geförderten Projekte behandeln die drei Themenschwerpunkte „Adaptive Lern- und Prüfungsumgebungen“, „Interaktivität und Multimedialität digitaler Lernumgebungen“ und „Die Erforschung von Theorie und Praxis in digitalen Lernumgebungen“. In allen Schwerpunkten werden sowohl Projekte zu Fragen der Wirksamkeit wie auch zu Organisations- und Governance-Aspekten der digitalen Lernumgebungen gefördert. Die Projekte mit Beteiligung der TU werden mit 2,8 Millionen, die Projekte mit Beteiligung der Universität Mainz mit 800.000 Euro gefördert.