Motor für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Rheinland-Pfalz

In Vertretung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer würdigte Wissenschaftsministerin Vera Reiß bei der Festveranstaltung anlässlich der 25-Jahr-Feier des Instituts für Mikrotechnik Mainz, das heute als „Fraunhofer ICT-IMM“ ein Teil der größten Organisation für angewandte Forschung in Europa ist, die Bedeutung des Instituts als „Motor für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Rheinland-Pfalz“.

„Diesen Standort zu stärken ist ein Ziel der rheinland-pfälzischen Forschungs- und Technologiepolitik“, hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bereits im Vorfeld der heutigen Feier im „Fraunhofer Institut für chemische Technologie – Institut für Mikrotechnik Mainz (Fraunhofer ICT-IMM)“ betont. Die Ministerpräsidentin lobte: „Das Fraunhofer ICT-IMM leistet wichtige Beiträge zu fast allen Schwerpunkten der Innovationsstrategie des Landes. Forschungserkenntnisse, die hier erlangt werden, bereichern unsere Wirtschaft mit Innovationen in wichtigen Bereichen und die Projekte schaffen hochqualifizierte Arbeitsplätze.“ In 25 Jahren haben 19 Ausgründungen des Institutes mehr als 250 Arbeitsplätze generiert. Mehr als 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden dort qualifiziert oder haben dort selbst geforscht.

Wissenschaftsministerin Vera Reiß lobte in ihrer Rede besonders die Rolle des Forschungsinstituts im Wissens- und Technologietransfer: „Das Fraunhofer ICT-IMM ist ein ausgezeichnetes Beispiel für erfolgreichen Wissenstransfer. Hier entwickelte Technologien und Methoden finden dank intensiver Kooperationen mit Unternehmen ihren Weg in die mittelständische Wirtschaft. Über diese hochdynamische und innovative Zusammenarbeit in unserem Land freue ich mich sehr.“ Mehr als 2.400 Kooperationsprojekte mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen habe das Institut in 25 Jahren geplant und durchgeführt. Die Intensivierung des Wissens- und Technologietransfers sei ein wesentliches Ziel der Innovationsstrategie des Landes Rheinland-Pfalz, um unter Nutzung der existierenden Kompetenzen zu einer wissensbasierten Wirtschaftsentwicklung beizutragen, so die Wissenschaftsministerin: „Unsere rheinland-pfälzische Forschungs- und Technologiepolitik unterstützt Forschung und Entwicklung beginnend bei der universitären Grundlagenforschung bis in die Anwendung und die Umsetzung in neue Produkte.“ Wie erfolgreich man das vorhandene Wissen aus den Forschungseinrichtungen zu den Unternehmen tragen und zum Nutzen der Menschen in die Anwendung bringen könne, habe das ICT-IMM in jedem einzelnen Jahr seit seiner Gründung eindrucksvoll gezeigt, betonte Vera Reiß. 

Seit 25 Jahren begleitet das Land das heutige Fraunhofer ICT-IMM auf seiner erfolgreichen Mission, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in die Wirtschaft zu transferieren – 23 Jahre davon als Institut für Mikrotechnik Mainz, dessen Gesellschafter das Land Rheinland-Pfalz war, und seit jüngster Zeit unter der Flagge der Fraunhofer-Gesellschaft. Die Landesregierung unterstützt die erfolgreiche Arbeit des Fraunhofer ICT-IMM mit 5 Millionen Euro jährlich. Hinzu kommen Mittel für Vorlaufforschung und zur Förderung hochkarätiger Einzelprojekte.