Mehr Studienanfänger an Hochschulen in Rheinland-Pfalz

Die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger in Rheinland-Pfalz ist im Studienjahr 2016 nach vorläufiger amtlicher Statistik im Vergleich zum vorherigen Studienjahr um 486 gestiegen. Das ist ein Plus von 2,2 Prozent. „Das ist ein erfreuliches Signal und spricht für die Attraktivität unserer Hochschullandschaft“, sagte Wissenschaftsminister Konrad Wolf.

„Eine gute Hochschulausbildung ist eine der besten Investitionen in die Qualifikation der Fachkräfte von morgen“, so Wolf. Die Landesregierung unterstützt die Aufnahme zusätzlicher Studierender mit Mitteln aus dem von Bund und Ländern gemeinsam finanzierten Hochschulpakt. „Insgesamt standen den Hochschulen des Landes aus dem Hochschulpakt im Jahr 2016 100,5 Millionen Euro zur Verfügung. 2017 und 2018 werden es voraussichtlich weiter jeweils über 100 Millionen sein“, sagte Wolf.

Größter Empfänger von Mitteln des Hochschulpaktes ist die Universität Koblenz-Landau. In den Jahren 2011 bis 2016 hat sie bereits rund 70 Millionen Euro Hochschulpaktmittel erhalten. In den Jahren 2017 bis 2023 könne die Universität voraussichtlich weitere rund 140 Millionen Euro erwarten und „damit die Studienbedingungen weiter verbessern“, so Wolf.

Die Universitäten und Fachhochschulen des Landes nutzen diese Mittel, um zusätzliches Personal einzustellen, weitere Räumlichkeiten anzumieten und mit innovativen Lehrkonzepten gezielt die Qualität in der Lehre zu verbessern. „Im Rahmen der Programmförderung des Landes zur Verbesserung der Lehre haben die Hochschulen zahlreiche Maßnahmen entwickelt. Im Blickpunkt stehen dabei auch die Entwicklung digitaler Lehrformate, die Beratung und Unterstützung in der Studieneingangsphase sowie weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Studienerfolgs. Denn es kommt darauf an, dass ein Studium nicht nur begonnen, sondern auch erfolgreich beendet wird“, erklärte Minister Wolf.