Kulturminister Wolf eröffnet neu gestaltetes „Museum für Stadtgeschichte Landau in der Pfalz“

Aus dem „Heimatmuseum“, 1895 gegründet, ist das „Museum für Stadtgeschichte Landau in der Pfalz“ geworden. Nach fünf Jahren Planung und Umbau hat Kulturminister Konrad Wolf die neu konzipierte Dauerausstellung in Landau eröffnet. Im Vordergrund steht die Geschichte der Stadt als Festungs- und Garnisonsstadt, mit einem Blick auf die bauliche und militärische Entwicklung ebenso wie auf die Lebensverhältnisse der Menschen.

„Ich freue mich, mit der heutigen Neueröffnung eine für die Museumslandschaft in unserem Lande sehr wichtige Ergänzung und Erweiterung aus der Taufe zu heben. Mit seiner Neuausrichtung und Neukonzeption wird das Stadtmuseum der Aufgabe, die Geschichte Landaus und seiner Umgebung von den Anfängen bis heute in einem auch chronologisch weit gespannten Bogen darzustellen, ohne Zweifel gerecht werden“, betonte der Kulturminister. „ Die Landesregierung hat diese inhaltlichen und methodischen Neukonzeptionen in enger Kooperation mit dem Museumsverband durch Zuschüsse in Höhe von ca. 90.000 Euro unterstützt.“

Das neugestaltete Museum befindet sich im Dachgeschoss des alten Landauer Postgebäudes, in dem auch das Stadtarchiv untergebracht ist. Zentrales Exponat ist das restaurierte Modell der Vaubanschen Festung. In der Dauerausstellung mit insgesamt 250 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden Exponate aus den eigenen Beständen gezeigt. Vertiefende Informationen zur Stadtgeschichte erhalten die Besucherinnen und Besucher an interaktiven Medienstationen.

„Museen gehören neben den Bibliotheken und auch den Archiven zu den wichtigen außerschulischen Lernorten und Bildungspartnern. Die Begegnung und Auseinandersetzung mit den originalen Zeugnissen vergangener Generationen ist ganz besonders an diesen Orten möglich. Das neue Stadtmuseum kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten, insbesondere wie hier in Landau in der engen Verzahnung von Archiv und Museum“, unterstrich Wolf bei der Eröffnungsfeier.