Homepage zeigt Flüchtlingen via Internet den Weg in die Hochschule

Mit wenigen Klicks sollen junge Menschen, die nach der Flucht aus ihrem Heimatland ein Studium beginnen oder ihr Studium hier im Land fortsetzen wollen, zentrale Informationen und die wichtigsten Anlaufstellen finden.

Das ist das Ziel der neuen Website www.studium-fluechtlinge-rlp.de, die jetzt online geschaltet wurde. Unter Federführung des Präsidenten der Hochschule Kaiserslautern, Prof. Dr. Konrad Wolf, haben Fachleute aus der Hochschule, aus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und aus dem Wissenschaftsministerium die zentralen relevanten Informationen zur Aufnahme oder Weiterführung eines Studiums in Rheinland-Pfalz zusammengestellt – zunächst in Deutsch und Englisch. In Kürze stehen sie auch in Französisch und Arabisch bereit. Parallel laufen die Arbeiten für die Ausweitung des Angebots zusätzlicher Deutsch-Intensivkurse an den Studienkollegs in Kaiserslautern und Mainz, die bis Anfang des kommenden Jahres bereitstehen sollen, auf Hochtouren.

„Gemeinsam mit den Hochschulen sind wir auf einem guten Weg, das Ende September vereinbarte 5-Punkte-Programm zur Aufnahme von studierfähigen Flüchtlingen in den Hochschulen Schritt für Schritt konsequent umzusetzen“, betont Wissenschaftsministerin Vera Reiß. Dies gelte auch für das Vorhaben, an der Technischen Universität (TU) und an der Hochschule Kaiserslautern Flüchtlingen eine schnelle Aufnahme des Studiums in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern oder in den Ingenieurwissenschaften zu ermöglichen. Über einen Mathematiktest erfahren die studieninteressierten Flüchtlinge sofort, ob sie die Fähigkeiten für ein Studium dieser Fächer mitbringen. Besonders interessant sind die Angebote der Kaiserslauterer Hochschulen für Flüchtlinge, die in ihrem Heimatland bereits ein Studium in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) begonnen haben.