Forschungsinstitute in Kaiserslautern erhalten erhebliche Mittel aus dem Konjunkturprogramm II

Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz werden im Rahmen des Konjunkturprogramms II mit 9 Millionen Euro gefördert. Allein sechs in Kaiserslautern ansässige Forschungsinstitute erhalten davon über die Hälfte der Mittel, nämlich 4.980.000 Euro, wie Wissenschaftsministerin Doris Ahnen mitteilte. Die jeweiligen Bewilligungsschreiben sind den Forschungsinstituten in diesen Tagen zugegangen.

„Die Höhe der Mittel, die im Konjunkturprogramm II nach Kaiserslautern fließen, macht die große Dichte an renommierten Forschungsinstituten dort deutlich. Am Wissenschaftsstandort Kaiserslautern ist eine international anerkannte Forschungs- und Technologielandschaft entstanden, die bedeutende Innovationen und Forschungsergebnisse hervorbringt und damit einen unverzichtbaren Beitrag zur wirtschaftlichen Leistungskraft und zur Sicherung und Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze leistet“, sagt Wissenschaftsministerin Doris Ahnen. „Mit den Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II werden die Rahmenbedingungen für hochkarätige und zukunftsorientierte Forschung am Wissenschaftsstandort Kaiserslautern weiter gestärkt, sei es durch die Anschaffung wichtiger Geräte, Sanierungsmaßnahmen oder die Verbesserung der IT-Infrastruktur.“

Vom Konjunkturprogramm II profitieren werden die in Kaiserslautern ansässigen Forschungsinstitute IFOS - Institut für Oberflächen- und Schichtanalytik GmbH, IVW - Institut für Verbundwerkstoffe GmbH, Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE), Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) und Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik (IPM), Außenstelle Kaiserslautern sowie das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme. Die größte Zuwendung von über 1,2 Millionen Euro dient dem Ausbau der Außenstelle des IPM in Kaiserslautern. Weitere Förderungen gehen an das ITWM mit 1 Millionen Euro, das IVW mit 910.000 Euro, das IESE mit 800.000 Euro, das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme mit 650.000 Euro und das IFOS mit 400.000 Euro.