Ferienbetreuung - Land fördert in diesem Jahr 150 Angebote - Positive Bilanz

Mehr als 120 Projekte von Jugendämtern, Kinderbüros und freien Trägern bieten in den laufenden Sommerferien mit finanzieller Unterstützung des Landes Kindern und Jugendlichen für mindestens zwei Wochen ganztägig ein besonderes Ferienprogramm, weitere Maßnahmen sind für die Herbstferien geplant. „Gerade in den sechswöchigen Sommerferien ist es für viele Eltern eine wichtige Unterstützung, wenn es für ihre schulpflichtigen Kinder für einen gewissen Zeitraum ein verlässliches und qualifiziertes Betreuungsangebot an ihrem Wohnort gibt. Für viele Kinder und Jugendliche ist ein solches Angebot zudem nicht nur ein großer Spaß, sondern auch die Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln und auf ungezwungene Art und Weise etwas dazuzulernen. Das 2005 gestartete Landesförderprogramm hat eindeutig zu einer Steigerung solcher Angebote beigetragen.“ Das unterstrich Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen und ergänzte, insgesamt fördere das Land in diesem Jahr 150 Ferienbetreuungsmaßnahmen in 37 Jugendamtsbezirken mit fast 300.000 Euro. Im Startjahr des Landesförderprogramms 2005 konnten 59 Ferienbetreuungsmaßnahmen landesweit gefördert werden, im vergangenen Jahr waren es bereits 120 Maßnahmen gewesen.

Die Landesförderung hat zum einen das Ziel, den Ausbau der Angebote in den Kommunen zu unterstützen, die hauptsächlich in den Sommerferien, aber auch in den Herbst- und teilweise sogar in den Osterferien organisiert werden. Das Förderprogramm soll zum anderen aber vor allem ein attraktives und vielfältiges Angebot mit günstigen, auch für Eltern mit niedrigem Einkommen und für Alleinerziehende tragbaren Teilnahmegebühren ermöglichen. „Kommunen, freie Träger und Jugendverbände sind in vielen Orten landesweit sehr aktiv bei der Organisation von Ferienbetreuungsmaßnahmen. Die Landesregierung wird ihre Unterstützung dieses Engagements auch weiterhin ausbauen“, hielt die Bildungs- und Jugendministerin fest und verwies darauf, dass der Fördertopf im kommenden Jahr auf 400.000 Euro steige.