Fachtagung der Arbeitsstelle für Weiterbildung: „Zugänge zu digitalen Entwicklungsprozessen eröffnen“

Über 100 Kursleitende, Programmverantwortliche sowie Leiterinnen und Leiter der Weiterbildungseinrichtungen, Kammern und Hochschulen nahmen heute an einer Fachtagung zum Thema „Digitales Lernen in der Weiterbildung. Wege, Chancen und Herausforderungen“, in Mainz teil. Veranstalter waren die Arbeitsstelle für die Weiterbildung der Weiterbildenden (AWW) und das Weiterbildungsministerium.

„Eine zentrale Herausforderung ist es, allen Menschen Zugänge zu digitalen Entwicklungsprozessen zu eröffnen. Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und auch die Weiterbildung haben gemeinsam die Aufgabe, den Menschen Möglichkeiten zu eröffnen, ihr Wissen und ihre Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien aufzubauen, nachzuholen und zu erweitern“, sagte Weiterbildungsminister Konrad Wolf.

Prof. Dr. Matthias Rohs, Junior-Professor für Erwachsenenbildung an der TU Kaiserslautern, verwies in seinem Fachreferat „Zwischen Euphorie und Widerstand: Lernen mit digitalen Medien in der Weiterbildung“ auf Potentiale und Chancen des digitalen Lernens für die Weiterbildung, zeigte aber auch Ursachen für kritische Haltungen in den Einrichtungen auf.

Themen der Fachtagung waren daneben die Konzeption von „Blended Learning in der Weiterbildung“, also der Verknüpfung von analogem und digitalem Lernen, und die Erweiterung des Methodenrepertoires von Kursleiterinnen und Kursleitern durch interaktive digitale Tools.

Ziel der Landesregierung ist, die Chancen der Digitalisierung in allen Lebensbereichen zu nutzen und ihre Risiken zu minimieren. Denn die Digitalisierung soll das Leben der Menschen besser machen. „Rheinland-Pfalz Digital. Wir vernetzen Land und Leute“ ist deshalb ein Markenzeichen für Rheinland-Pfalz. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat das bundesweit erste Digitalisierungskabinett einberufen sowie den „Digital-Dialog“ unter dem Motto „Mitmachen, Mitreden, Mitbestimmen“ auf digital.rlp.de initiiert.