Erstmals bestimmt Publikum über Preisträger mit

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur vergibt auch in diesem Jahr den mit 10.000 Euro dotierten Martha-Saalfeld-Förderpreis. Damit will das Land Autorinnen und Autoren bei der Realisierung eines noch nicht abgeschlossenen Buchprojektes unterstützen. Die Bewerbungen um den Literaturpreis, der nach der Pfälzer Lyrikerin und Romanautorin Martha Saalfeld (geboren 1898 in Landau, gestorben 1976 in Bad Bergzabern) benannt ist, wird wie bereits im vergangenen Jahr auch zum Gegenstand einer germanistischen und literaturwissenschaftlichen Lehrveranstaltung der Universität Koblenz-Landau werden.

Dabei stellen Studierende nach intensiver Beschäftigung mit den eingereichten Texten eine Shortlist zusammen. Bei einer öffentlichen Lesung am 16. Juli in Landau werden dann die vier Preisträgerinnen und Preisträger ermittelt.

Um den Preis bewerben können sich Autorinnen und Autoren, die in Rheinland-Pfalz geboren worden sind oder dort leben oder die durch ihr literarisches Schaffen mit dem kulturellen Leben in Rheinland-Pfalz besonders verbunden sind. Einzureichen sind maximal 15 Seiten à 30 Zeilen (Schriftgröße: Arial 12) aus einem noch nicht abgeschlossenen Manuskript, ein Exposé zu diesem Projekt sowie biografische und bibliografische Angaben. Einzusenden sind diese Unterlagen in zweifacher Ausfertigung an das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Referat 9821, Postfach 32 20, 55022 Mainz. Einsendeschluss ist Freitag, 24. April 2015 (es gilt das Datum des Poststempels). 

Autorinnen und Autoren, die den Martha-Saalfeld-Förderpreis schon einmal erhalten haben, können sich nicht noch einmal darum bewerben. Mit der Abgabe ihrer Bewerbung erklären sich die Autorinnen und Autoren damit einverstanden, dass sich Studierende der Universität Koblenz-Landau mit den Texten beschäftigen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.