Bildungsministerin Reiß gratuliert Lehrerpreisträgerin aus Trier

Insgesamt 15 Lehrerinnen und Lehrer sowie sechs Pädagogen-Teams aus neun Bundesländern erhalten in diesem Jahr den „Deutschen Lehrerpreis“, der seit 2009 jährlich gemeinsam von der Vodafone Stiftung Deutschland und vom Deutschen Philologenverband in zwei Kategorien vergeben wird. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern in der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“, in der Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen des jeweiligen Jahres besonders engagierte Pädagoginnen und Pädagogen nominieren, „die das verantwortungsvolle Miteinander fördern und durch ihre soziale Kompetenz einen bleibenden Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern hinterlassen“, gehört in diesem Jahr auch Dr. Fee-Isabelle Rautert vom Friedrich-Spee-Gymnasium in Trier.

Bildungsministerin Vera Reiß gratulierte der Deutsch- und Französisch-Lehrerin ganz herzlich und betonte: „Wer von seinen Schülerinnen und Schülern so gelobt wird wie Frau Dr. Rautert darf zu Recht stolz sein. Es ist ein wunderbarer Erfolg für eine Lehrkraft, wenn sie von jungen Menschen als ,prägende Persönlichkeit‘ bezeichnet wird. Mit ihrer Art, auf die Schülerinnen und Schüler zuzugehen, legt Frau Dr. Rautert sicher auch ein gutes Fundament dafür, dass diese positiv dem lebenslangen Lernen gegenüberstehen, das heute unverzichtbar ist. Ich bin aber auch zuversichtlich, dass diese Auszeichnung die vielen begeisterten und engagierten Lehrerinnen und Lehrer im Land ermutigt und ihnen zeigt, dass ihr Einsatz für das fachliche Lernen und für die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler wahrgenommen wird und auf fruchtbaren Boden fällt.“

Das Ziel der Initiatoren des Wettbewerbs „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ ist es, die positiven Leistungen von Lehrkräften – auch aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler – stärker zu würdigen und deutlicher in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken. Fee-Isabelle Rautert überzeugte ihre Schülerinnen und Schüler mit ihrem großen Fachwissen, der Leidenschaft für das Lehren und ihre Fächer, praxisnahen Unterricht, die Schaffung einer sehr guten Lernatmosphäre sowie durch die Inspiration und Unterstützung auch außerhalb des Unterrichts. Konkret betonten ihre ehemaligen Schülerinnen und Schüler beispielsweise: „Bei mir persönlich hat Frau Dr. Rautert bewirkt, dass ich nun ein glühender Frankreich-Fan bin und sogar plane, für ein Jahr nach Paris zu gehen!“ – „In allen Bereichen, die nur im Entferntesten mit ihren Fächern zu tun haben, erweist sie sich als Expertin mit Detailwissen!“ oder aber: „Jede ihrer Unterrichtsstunden zeichnet sich durch eine entspannte Atmosphäre aus!“

Die „Lehrerpreise 2014“ überreicht am Montag in Berlin die amtierende Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Sylvia Löhrmann.