Bildungsministerin Reiß gratuliert Lehrerpreisträger aus Mainz

Insgesamt 15 Lehrerinnen und Lehrer sowie sechs Pädagogen-Teams aus neun Bundesländern erhalten in diesem Jahr den „Deutschen Lehrerpreis“, der seit 2009 jährlich von der Vodafone Stiftung Deutschland und vom Deutschen Philologenverband in zwei Kategorien vergeben wird. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern in der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“, in der Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen des jeweiligen Jahres besonders engagierte Pädagoginnen und Pädagogen nominieren, „die das verantwortungsvolle Miteinander fördern und durch ihre soziale Kompetenz einen bleibenden Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern hinterlassen“, gehört in diesem Jahr auch Jens F. Heiderich, der am Frauenlob-Gymnasium in Mainz unterrichtet.

Bildungsministerin Vera Reiß gratulierte dem Deutsch-, Französisch- und Ethik-Lehrer ganz herzlich und betonte: „Wer von seinen Schülerinnen und Schülern so gelobt wird wie Herr Heiderich darf zu Recht stolz sein.“ Es sei ein wunderbarer Erfolg für einen Lehrer, wenn er von jungen Menschen bescheinigt bekommt, dass er „wie kein anderer Lehrer ernsthaftes und intensives Arbeiten mit Freude am Fach und am Lernen“ verbinden kann. „Die Art, wie Sie den Lehrerberuf leben, ist beeindruckend. Ich freue mich daher ganz besonders, dass wir Sie dafür gewinnen konnten, diese Art auch anderen und vor allem jungen Lehrkräften als Fachberater nahezubringen“, sagte Vera Reiß und ergänzte: „Ich bin zuversichtlich, dass diese Auszeichnung die vielen begeisterten und engagierten Lehrerinnen und Lehrer im Land ermutigt und ihnen zeigt, dass ihr Einsatz für das fachliche Lernen und für die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler wahrgenommen wird und auf fruchtbaren Boden fällt.“

Das Ziel der Initiatoren des Wettbewerbs „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ ist es, die positiven Leistungen von Lehrkräften – auch aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler – stärker zu würdigen und deutlicher in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken. Bei Jens Heiderich lobten seine Schülerinnen und Schüler seine innovativen Unterrichtsmethoden, das Lernen inner- und außerhalb des Schulgebäudes – unter anderem in der Arbeitsgemeinschaft Theaterkritik, die Förderung und Forderung aller Schülerinnen und Schüler, seine Souveränität und Spontaneität und die sehr hohe fachliche und soziale Kompetenz. Konkret betonten seine ehemaligen Schülerinnen und Schüler beispielsweise: „Sein Unterricht ist, als ob man ein gutes Buch liest, das sich dadurch auszeichnet, den Leser Tatsachen und Umstände selbst herausfinden und analysieren zu lassen!“ oder: „Herrn Heiderich gelang es, etwas aus mir herauszulocken, das ich in dieser offensiven Weise nicht von mir kannte. Ich gewann an Mut, begann an meine Gedanken zu glauben“.

Die „Lehrerpreise 2014“ überreicht am Montag in Berlin die amtierende Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Sylvia Löhrmann.