Ahnen: Wikingerausstellung in Speyer setzt neue Akzente

Bestnoten gab Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, der Ausstellung „Die Wikinger“ im Historischen Museum der Pfalz. „Wer mehr über das Leben und Wirken der Wikinger erfahren will, muss hierher nach Speyer kommen“, sagte die Ministerin anlässlich der heutigen Ausstellungseröffnung.

Bis zum heutigen Tag erregten die Frauen und Männer aus dem hohen Norden, die um das Jahr 800 herum auf den Plan traten, die Fantasie der Nachgeborenen. Dabei sei es ein Verdienst der Ausstellung im Historischen Museum der Pfalz, die Klischees, die über die Wikinger verbreitet würden, kenntlich zu machen. Sie seien nicht nur als „beutehungrige Piraten“ und „skrupellose Söldner“ gewesen. Sie hätten sich aufs Handeln ebenso verstanden wie auf die Kultivierung des Bodens. Nicht zuletzt seien sie großartige Seefahrer gewesen.

„Die Speyerer Ausstellung ist zwar nicht die erste, die sich den Wikingern widmet, aber sie setzt eigene, neue Akzente und ragt durch ihren Umfang und den von diesem Museum schon gewohnten gestalterischen Anspruch heraus“, resümierte Ahnen.

Die Ausstellung glänze mit wertvollen Leihgaben aus Norddeutschland, Skandinavien und der Eremitage in St. Petersburg und bilde den aktuellen Forschungsstand gut ab.

„Das Land hat über seine Mitfinanzierung des Hauses als Mitträger der Stiftung hinaus auch mit Mitteln der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur das Projekt gefördert. Wir wissen, was wir am Historischen Museum der Pfalz haben“, erklärte die Ministerin.