Ahnen: Trierer Forschungsinstitut IAAEG genießt internationale Anerkennung - Gratulation zum 25-jährigen Jubiläum

Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, gratulierte heute im Rahmen eines Festaktes dem Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Gemeinschaft (IAAEG) zum 25-jährigen Bestehen und einer erfolgreichen Forschungsarbeit mit internationalem Renommee.

„Das IAAEG hat sich zweifellos in den 25 Jahren seines Bestehens weit über die Universität Trier und die Bundesrepublik Deutschland hinaus durch seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen einen ausgezeichneten Ruf erworben, wie international ausgerichtete Tagungen, Projekte und vor allem die zahlreichen Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler aus aller Welt belegen“, resümierte Ministerin Ahnen.

Das vom Land Rheinland-Pfalz finanzierte Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Gemeinschaft wurde 1983 als Stiftung des öffentlichen Rechts gegründet und ist gleichzeitig eine wissenschaftliche Einrichtung der Universität Trier. Das interdisziplinäre Forschungsinstitut hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Arbeitsrecht und die wirtschaftlichen und sozialpolitischen Rahmenbedingungen für Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Gemeinschaft zu erforschen.

Besonders hervorzuheben sei auch die herausragende Doktorandenausbildung, für die das Institut mit seinem Graduiertenzentrum der Exzellenz The Design of Efficient Labour Market Institutions in Europe stehe. „Ziel des Graduiertenkollegs war und ist es, junge Leute bestmöglich auszubilden und ihnen damit eine Spitzenkarriere in Wissenschaft, Wirtschaft oder Verwaltung zu ermöglichen. Darüber hinaus tragen die internationalen Gastforscherinnen und Gastforscher zu der besonderen Atmosphäre am IAAEG selbst mit bei“, betonte die Ministerin. Das Graduiertenzentrum habe sich während einer ersten Förderphase außerordentlich bewährt und sei daher jetzt einer von sechs profilbildenden Forschungsverbünden an der Universität Trier, die das Land im Rahmen der Forschungsinitiative „Forschung schafft Wissen - Wissen schafft Forschung“ mit jährlich 2,4 Mio. Euro fördere. Erklärtes Ziel der Forschungsinitiative sei es, in enger Abstimmung mit den Universitäten, die Rahmenbedingungen für exzellente Spitzenforschung und Nachwuchsförderung nachhaltig zu fördern und gleichzeitig die Position des Hochschul- und Forschungsstandortes Rheinland-Pfalz national wie international zu stärken.

Neben dem 25-jährigen Jubiläum des IAAEG wurde bei dem heutigen Festakt außerdem Professor Dr. Monika Schlachter offiziell als neue rechtswissenschaftliche Direktorin in ihr Amt eingeführt. Die international wie auch interdisziplinär vernetzte Wissenschaftlerin folgte zum 01.10.2008 dem Gründungsdirektor Professor Dr. Rolf Birk. Die Ministerin dankte ihm im Namen des Landes Rheinland-Pfalz ausdrücklich für sein Engagement, das er dem Institut auch nach seiner Emeritierung im Jahr 2006 bis heute entgegengebracht hat.