Ahnen: Altersklassifikation von Filmen Vorbild für das Internet

„Die Freigaben und Altersklassifikationen von Kinofilmen, Videos und DVDs durch die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) geben Eltern und Jugendlichen wichtige Orientierungshilfen in einer unübersichtlichen Medienwelt. Angesichts der Veränderungen in dieser Medienwelt wäre es ein zukunftsweisender Schritt, wenn solche Altersklassifikationen auch auf Inhalte im Internet übertragen würden.“ Das unterstrich die rheinland-pfälzische Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen anlässlich des 60-jährigen Bestehens der FSK, das am 18. Juli gefeiert werden kann. Bei den aktuell diskutierten Ansätzen zur Verbesserung des Jugendschutzes im Internet könne die erfolgreiche Arbeit der FSK ein Vorbild sein.

„Im Namen aller Bundesländer gratuliere ich der FSK zu ihrem Jubiläum und sage Dank für eine wegweisende Arbeit im Jugendmedienschutz“, sagte Doris Ahnen. Das Jugendministerium in Mainz vertritt bei der Zusammenarbeit mit der FSK alle Länder bundesweit. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft sei ein erfolgreiches Beispiel für das Zusammenwirken von Staat und Wirtschaft zur Verbesserung des Jugendschutzes. Weit über 100.000 Prüfungen von Filmen belegten dies. Am 18. Juli 1949 hat ein FSK-Prüfungsausschuss den ersten Film in der Geschichte der Freiwilligen Selbstkontrolle unter die Lupe genommen.

Mehr Informationen zur FSK und ihrer Arbeit finden sich im Internet unter: www.fsk.de