Wissenschaftsminister Wolf: Drei Hochschulen erfolgreich bei Bund-Länder-Programm „FH-Personal“

Mit dem Bund-Länder Programm „FH-Personal“ unterstützen der Bund und die Länder gemeinsam die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in der Gewinnung und Entwicklung ihres professoralen Personals. Mit insgesamt über 430 Millionen Euro werden die Einführung oder der Ausbau von strukturwirksamen Maßnahmen zur Personalrekrutierung und -qualifizierung gefördert. Die für das Auswahlverfahren eingesetzten Expertinnen und Experten aus den Hochschulen für angewandte Wissenschaften, dem Hochschulmanagement, der Wirtschaft sowie dem Bund und der Länder haben heute nach einem Begutachtungsverfahren die erfolgreichen Fachhochschulen in der ersten von zwei Bewilligungsrunden bekannt gegeben. Es sind dies in Rheinland-Pfalz die Hochschule Koblenz, die Hochschule Mainz sowie die Hochschule Trier.

„Ich freue mich sehr, dass in Rheinland-Pfalz drei Hochschulen für angewandte Wissenschaften die Expertinnen und Experten mit ihren Anträgen überzeugen konnten. Den Hochschulen für angewandte Wissenschaften kommen in Rheinland-Pfalz mit ihrer Ausrichtung auf Transfer und Anwendung eine große Bedeutung zu. Gerade sie stehen in starker Konkurrenz zu Unternehmen und Instituten der angewandten Forschung um die Gewinnung der besten Köpfe. Der heutige Erfolg zeigt mir, welchen hohen Stellenwert das Thema der Personalgewinnung und -qualifizierung von Professorinnen und Professoren an unseren Hochschulen hat. Wir wollen für unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Nur so können Forschung und Lehre auf höchstem Niveau stattfinden. Deshalb wollen Bund und Länder sie in der so wichtigen Nachwuchsgewinnung mit den geförderten Instrumenten passgenau und standortbezogen unterstützen“, erklärt Prof. Dr. Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur.

Das Bund-Länder-Programm „Personal-FH“ fördert bundesweit die Fachhochschulen mit insgesamt 431,5 Millionen Euro und ist für acht Jahre angelegt. Bund und Länder finanzieren das Programm gemeinsam. Der Finanzierungsschlüssel zwischen Bund und Ländern beträgt über die gesamte Laufzeit gesehen 71:29. Die Unterstützung erfolgt in zwei Phasen: Konzept- und Umsetzungsphase, wobei die erste bereits abgeschlossen ist. Nun beginnt mit der Auswahlentscheidung die Umsetzungsphase mit der ersten von zwei Bewilligungsrunden. Die zweite Runde startet 2022. Förderfähige Instrumente sind unter anderem Schwerpunktprofessuren, kooperative Promotionen, Tandemprogramme oder Kooperationsplattformen sowie innovative Maßnahmen, um die Ziele des Programms zu erreichen.