Wissenschaftsminister Konrad Wolf übergibt Ernennungsurkunde: Prof. Dr. Susanne Weissman wird neue Präsidentin der Hochschule Mainz

Die Hochschule Mainz erhält eine neue Führungsspitze. Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf händigte heute Prof. Dr. Susanne Weissman die Ernennungsurkunde aus. Damit kann die Professorin für Psychologie ab dem 1. März 2020 ihre neue Tätigkeit als Präsidentin der Mainzer Hochschule beginnen. Weissman war am 10. Juli 2019 vom Senat der Mainzer Hochschule in ihr Amt gewählt worden. Sie tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr.-Ing. Gerhard Muth an, der seit dem 1. April 2007 im Amt ist.

„Herzlich möchte ich Frau Weissman zu ihrer neuen Aufgabe gratulieren. Die Hochschule Mainz hat in den letzten Jahren eine ausgesprochen positive Entwicklung erlebt. Das ist eine hervorragende Ausgangslage, um die Hochschule in eine gute Zukunft zu führen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Frau Weissman und wünsche ihr viel Erfolg und Glück bei der anstehenden Aufgabe“, so Wissenschaftsminister Wolf.

„Ich freue mich, die Leitung einer jungen, dynamischen Hochschule zu übernehmen, die in der Bildungslandschaft sehr gut aufgestellt ist. Ich möchte in Mainz etwas Neues aufbauen und gleichzeitig Bewährtes stärken. Eine der großen Herausforderungen der Zukunft ist die Digitalisierung, die auch und gerade an den Hochschulen kritisch reflektiert und, zum Wohle aller Beteiligten, sinnvoll umgesetzt werden sollte. Mit der Perspektive der baulichen Zusammenführung aller Hochschulbereiche auf einem Campus hat die Hochschule Mainz darüber hinaus die Chance, ihr Profil weiter zu schärfen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit auszubauen“, erklärte Prof. Dr. Susanne Weissman.

Die Professorin studierte nach ihrem Lehramtsstudium für Grund- und Hauptschulen Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, wo sie anschließend promovierte. Zunächst war sie als freiberufliche Psychotherapeutin und Unternehmensberaterin tätig. Seit 2004 lehrte Weissmann an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Dort nahm sie seit 2008 das Amt der Vizepräsidentin wahr und war verantwortlich für die Themenbereiche Personalentwicklung, Hochschulentwicklung und Digitalisierungsstrategie sowie Weiterbildung.

Die Markenzeichen der Hochschule Mainz sind kurze Studienzeiten, internationale Studiengänge und ein hoher Praxisbezug in Forschung und Lehre. Allen Studienrichtungen gemeinsam ist die anwendungsorientierte Ausbildung und Forschung der Hochschule, die ausgezeichnete Kontakte zur regionalen Wirtschaft und zu öffentlichen Einrichtungen unterhält. Durch die enge Kooperation mit der Praxis und die ständige innovative Anpassung der Studieninhalte an die Anforderungen des Arbeitsmarktes bietet die Hochschule Mainz eine attraktive, zukunftsweisende Ausbildung mit guten Berufsperspektiven. Zurzeit sind rund 5800 Studierende in 16 Bachelor- und 21 Master-Studiengängen eingeschrieben.