Pandemie-Bekämpfung: Minimalbetrieb an Hochschulen

Nach dem Beschluss der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten sowie der Bundeskanzlerin, ab Mittwoch einen erweiterten Lockdown durchzuführen, haben das Wissenschaftsministerium und die Landeshochschulpräsidentenkonferenz gemeinsam vereinbart, die gesamtgesellschaftliche Pandemie-Bekämpfung mit weiteren Maßnahmen an den Hochschulen nachhaltig zu unterstützen. So werden die rheinland-pfälzischen Hochschulen auf einen Minimalbetrieb bis zum 10. Januar 2021 umschalten, nachdem bereits seit November die Lehre fast nur noch digital stattfindet.

Möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulen sollen vom Arbeiten im Homeoffice Gebrauch machen; lediglich die für den Betrieb zwingend notwendigen Arbeiten werden vor Ort fortgeführt. Klausuren und mündliche Prüfungen sollen bis zum 10. Januar so weit wie möglich ausgesetzt werden. Die Hochschulbibliotheken werden auf einen reinen Ausleihbetrieb beschränkt.

„Die Pandemie-Bekämpfung ist eine Herausforderung, die sich uns allen stellt. Wir haben daher gemeinsam vereinbart, dass auch die Hochschulen die Kontakte weiter reduzieren“, so Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf. „Ich bin für das verantwortliche Handeln der Hochschulen sehr dankbar, dass die gemeinsame Linie der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder sowie der Bundeskanzlerin unterstützt.“

„Es ist für die Hochschulen und Universitäten in Rheinland-Pfalz eine Selbstverständ-lichkeit, den dringenden Appellen von Wissenschaft und Politik zur Reduzierung von Kontakten in dieser Zeit der Pandemie zu folgen", ergänzt Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz und Vorsitzender der Landeshochschulrektorenkonferenz.