Festival des deutschen Films eröffnet – Kulturminister Konrad Wolf: „Festival ist ein Stück Heimat“

Zum 15. Male ist heute das Festival des deutschen Films auf der Ludwigshafener Parkinsel gestartet. Gemeinsam mit Größen aus Film und Politik eröffnete Kulturminister Konrad Wolf das erfolgreiche Event, das jedes Jahr über 100.000 Besucherinnen und Besucher nach Ludwigshafen lockt und damit das besucherstärkste deutsche Filmfestival nach der Berlinale darstellt. Der Kultursommer Rheinland-Pfalz, der dieses Jahr unter dem Motto „heimat/en“ steht, unterstützt die Veranstaltungsreihe mit 60.000 Euro.

„Das Festival des deutschen Films ist ein Leuchtturm der Filmkunst, der weit über die Grenzen von Rheinland-Pfalz hinausstrahlt, und ein herausragender Publikumsmagnet. Für die Menschen in Ludwigshafen und der Region ist es ein Stück Heimat, das sie in ihr Herz geschlossen haben. Hier finden alle zusammen: der Filmstar und die Kino-Besucherin bzw. der –Besucher. Die Parkinsel wird zu einem großen Kommunikationszentrum, um die wichtigen Fragen unserer Zeit zu diskutieren“, so Kon-rad Wolf.

Das Festival startete in diesem Jahr mit der Weltpremiere des Films „Wendezeit“ von Sven Bohse vor 2.500 Zuschauerinnen und Zuschauern. Damit greift die Festivalleitung das aktuelle 30jährige Jubiläum des Mauerfalls auf und setzt mit dem gewählten Auftaktfilm einen Diskussionsimpuls zu einer entscheidenden historischen Wegscheide, die noch heute für Fragen nach Heimat und Identitäten in Ost und West entscheidend ist.

An insgesamt 19 Tagen hat das Publikum die Chance, über 70 herausragender Filme und Fernsehformate zu entdecken. Auch in diesem Jahr werden erneut die Festivalpreise vergeben. Die Preise für Schauspielkunst erhalten in diesem Jahr Julia Koschitz und Bjarne Mädel. Der Regiepreis Ludwigshafen geht an Rainer Kaufmann.

Weitere Informationen unter: www.fflu.de