Das schriftliche Kulturgut in Archiven, Bibliotheken und Museen im Original zu erhalten, ist auch in Rheinland-Pfalz eine dringende und zentrale Langzeitaufgabe. Dafür wurde erstmals ein zweijähriges Pilotprogramm „Bestandserhaltung in Archiven, Bibliotheken und Museen in Rheinland-Pfalz“ ins Leben gerufen. Die Landesregierung hat für 2019 und 2020 einen Betrag in Höhe von 400.000 Euro zur Konservierung und Restaurierung von schriftlichem Kulturgut aus rheinland-pfälzischen Kulturinstitutionen unterschiedlicher Träger zur Verfügung gestellt.

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Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat heute dem Vorschlag von Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf zugestimmt, den Universitätsstandort Koblenz zu verselbständigen und eine Zusammenführung des Universitätsstandorts Landau mit der Technischen Universität Kaiserslautern anzustreben. Ziel ist es, die Umstrukturierungen bis zum 1. Oktober 2022 vollzogen zu haben. Der Verwaltungsstandort der Universität Koblenz-Landau in Mainz soll bis 2024 nach Koblenz bzw. nach Landau überführt werden, wobei allen derzeit in der Landeshauptstadt tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gleichwertige Arbeitsplätze im Landesdienst in Mainz angeboten werden.

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Wie finden wir eine passende Nachfolgerin oder einen passenden Nachfolger für die Leitungsebene unserer Kultureinrichtung? Wie lassen sich neue Inhalte und Angebotsformate entwickeln und das Publikum erweitern? Wie können Arbeitsabläufe optimiert, Zielsetzungen klarer definiert und die eigene Kommunikation verbessert werden? Nicht zuletzt Einrichtungen und Initiativen der Freien Szene stehen heute vor diesen und ähnlichen zukunftsweisenden Fragen. Um sie bei deren Bewältigung zu unterstützen, setzt das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz (MWWK) die Förderung des vor drei Jahren ins Leben gerufenen Changemanagement-Programms unter dem Titel „Kultur im Wandel“ fort. Unter der Leitung des Instituts für Kulturwissenschaft der Universität Koblenz-Landau werden ausgewählte Kulturträger in für sie wichtigen Veränderungsprozessen begleitet und beraten.

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Kinder-Uni, Ferien- und Schnupperkurse für Schülerinnen und Schüler sowie Angebote für besonders begabte Frühstudierende: Das Land fördert diese zusätzlichen Angebote der rheinland-pfälzischen Hochschulen an der Schnittstelle zwischen Schule und Hochschule bereits seit vielen Jahren. Nun erhöhte im laufenden Jahr das Wissenschaftsministerium den Ansatz um weitere 100.000 Euro auf insgesamt 600.000 Euro aus dem Hochschulpakt. Einen besonderen Schwerpunkt soll zukünftig die Förderung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) einnehmen. Die Finanzierungszusagen wurden diese Woche an die Hochschulen versandt.

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Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung dem Vorschlag von Staatsminister Konrad Wolf zugestimmt, einen Vertrag mit der Alevitischen Gemeinde Deutschland e. V. auszuhandeln. „Ich freue mich, dass wir einen entscheidenden Schritt auf dem Weg der Integration weiterkommen. Mit einem Vertrag zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und der Alevitischen Gemeinde Deutschland stärken wir die Anerkennung des alevitischen Lebens in Rheinland-Pfalz und die Religionsfreiheit aller bei uns lebenden Menschen“, so Minister Konrad Wolf.

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Der Wissenschaftsrat hat zum Konzept einer neuen Zentralbibliothek der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Stellung genommen und empfiehlt den Neubau einer zeitgemäßen Universitätsbibliothek. Als idealer Standort wird auf dem Campus die sogenannte „Neue Mitte“ in unmittelbarer Nähe zu den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften empfohlen. Ebenfalls begrüßt der Wissenschaftsrat den neu geplanten Standort für das Medienhaus, sodass zukünftig in der „Neuen Mitte“ alle medienführenden Einrichtungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz konzentriert werden könnten.

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Kultur erleben auch für Menschen mit niedrigem Einkommen. Das ist das Ziel des Projekts „KulturLeben Rheinhessen“ der Bürgerstiftung Rheinhessen. Auf Einladung von Kulturstaatssekretär Salvatore Barbaro warb die Stiftungsvorsitzende Irene Alt vor zahlreichen Kulturinstitutionen, -vereinen und –initiativen Rheinhessens, Kulturpartner der Stiftung zu werden. Die Kulturpartner stellen der Stiftung kostenlos Eintrittskarten zu Veranstaltungen wie Theateraufführungen, Konzerte oder Ausstellungsbesuche zur Verfügung. Die Tickets werden an Menschen mit niedrigem Einkommen weitergegeben, die von Sozialpartnern des Projekts vorgeschlagen werden.

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Heute eröffnete Kulturminister Konrad Wolf die Ausstellung „Aequilibrium Vivat“ im Ludwig Museum in Koblenz. Vorgestellt wurden die Abschlussarbeiten der Stipendiatinnen und Stipendiaten der Jahre 2017 und 2018 für Bildende Kunst des Künstlerhauses Edenkoben der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur: Anett Frontzek, Petra Maitz, Jonas Hohnke und Florian Wenzel. Im zweijährigen Turnus werden die Werke der letzten vier Stipendiatinnen und Stipendiaten der Öffentlichkeit vorgestellt. Erstmalig fand die Veranstaltung im Museum Ludwig in Koblenz statt. Bisher wurde im Kunstverein Villa Streccius in Landau ausgestellt. Traditionell werden die Werke der Künstlerinnen und Künstler in einer Gemeinschaftsausstellung präsentiert.

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